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Mehrheit der Deutschen will Rückkehr zum Präsenzunterricht – Studie

© REUTERS / WOLFGANG RATTAY Gesamtschule Windeck
 Gesamtschule Windeck  - SNA, 1920, 25.05.2021
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Zwei Drittel der Deutschen (65,2 Prozent) haben sich für eine sofortige Rückkehr der Schulen zum Präsenzunterricht ausgesprochen, wobei Test- und Hygienekonzepte eingehalten werden müssen. Das ergab eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsunternehmens Civey im Auftrag der FDP-Bundestagsfraktion, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Demnach treten 24,7 Prozent der Befragten eher dagegen auf. Jeder Zehnte ist unentschieden. Die Mehrheit für die sofortige Rückkehr zum Präsenzunterricht reicht von 78,3 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern bis 55 Prozent in Bremen.
In den Ländern wird die Frage teils kontrovers diskutiert. So sollen in Nordrhein-Westfalen alle 2,5 Millionen Schüler ab dem 31. Mai wieder Präsenzunterricht erhalten - bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Die Landeselternkonferenz kritisierte dort, die Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI), erst bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von weniger als 50 zu öffnen, werde ignoriert.
Unterricht in einer deutschen Schule während Corona-Lockdowns, 29. Januar 2021 - SNA, 1920, 02.02.2021
Schülerstreik in Nürnberg: Ist die Rückkehr zum Präsenzunterricht zu verantworten?
In Niedersachsen wechseln Schulen und Kindergärten vom 31. Mai an in den Präsenz- und Regelbetrieb, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in den jeweiligen Kreisen und Großstädten stabil unter 50 liegt. Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper hatte in einem Interview gesagt, sie hoffe auf „ein bisschen Normalität“ an den Schulen nach den Pfingstferien. Die Brandenburger Landesregierung wollte an diesem Dienstag über die Wiederaufnahme des vollen Präsenzunterrichts an Grundschulen beraten.

Corona-Stand in Deutschland

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionsfälle in Deutschland ist binnen eines Tages laut dem Robert Koch-Institut (Stand: 25. Mai, 03:12 Uhr) um 1911 auf insgesamt 3.653.551 Infektionen gestiegen. Weitere 33 Todesfälle wurden demnach innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Insgesamt sind damit bislang 87.456 Menschen an oder mit dem Virus gestorben.

Inzidenz sinkt auf 58,4

Laut dem jüngsten Tagesbericht des RKI sank in den vergangenen Wochen die Sieben-Tage-Inzidenz in allen Altersgruppen, also die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und sieben Tagen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Dienstag mit bundesweit 58,4 an (Vortag: 62,5; Vorwoche: 79,5).
Covid-19-Ausbrüche beträfen vor allem private Haushalte, aber auch das berufliche Umfeld sowie Kitas und Schulen. Mehr als 112.000 Fälle sind aus Kitas, Horten und Schulen gemeldet. 46.000 Mal waren dort Beschäftigte wie etwa Lehrkräfte betroffen.
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