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Großbritannien schließt Luftraum für belarussische Flugzeuge

© REUTERS / VALENTYN OGIRENKOFluggesellschaft Belavia
Fluggesellschaft Belavia  - SNA, 1920, 25.05.2021
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Nach der erzwungenen Landung einer Passagiermaschine in Minsk und der Festnahme des Bloggers Roman Protassewitsch hat Großbritannien laut dem Verkehrsminister des Landes, Grant Shapps, belarussischen Fluggesellschaften verboten, ohne besondere Erlaubnis in den britischen Luftraum zu fliegen.
„Mit sofortiger Wirkung werden belarussische Fluggesellschaften daran gehindert, in den britischen Luftraum einzudringen, sofern dies nicht ausdrücklich genehmigt wurde“, twitterte Shapps am Dienstag.
Am Vortag hatte Shapps bereits angekündigt, der staatlichen Fluggesellschaft Belavia die Betriebserlaubnis zu entziehen.
Vor Großbritannien hatten bereits die EU-Staaten ein umfangreiches Sanktionspaket gegen das Land auf den Weg gebracht. Unter anderem sollen Luftraum und Flughäfen der EU für belarussische Fluggesellschaften gesperrt werden. EU-Fluglinien sollen Belarus nicht mehr überfliegen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel - SNA, 1920, 25.05.2021
Flugzeug-Landung in Minsk nur mit Putins Zustimmung möglich? Merkel geht auf die Frage ein
Die weißrussischen Behörden hatten am Sonntag eine Maschine der irischen Fluggesellschaft Ryanair auf dem Weg von Athen nach Vilnius mit Hilfe eines Kampfjets zur Landung in der Hauptstadt Minsk gebracht – angeblich wegen einer Bombendrohung. Nach EU-Angaben waren 171 Menschen an Bord, darunter Roman Protassewitsch, Gründer des Telegram-Accounts Nexta, der in Weißrussland als extremistisch eingestuft worden ist. Protassewitsch und seine Freundin wurden bei der Prüfung ihrer Dokumente festgenommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen der Organisierung von Massenunruhen. Nun droht ihm eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren. Das Vorgehen der weißrussischen Behörden löste im Westen massive Kritik aus. Die EU verhängte danach neue Sanktionen gegen das Land.
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