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Falls Westen „zu spät aufwacht”: „Welt” warnt vor Krim-Szenario in der Arktis

Arktischer Ozean - SNA, 1920, 25.05.2021
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Die USA und die Nato sollten laut einem Bericht der Zeitung „Welt“ eine Strategie entwickeln, um der steigenden Militärpräsenz Russlands in der Arktis entgegenzuwirken. Sonst werde der Westen erneut mit einem Krim-Szenario zu tun haben.
Wie der Autor des Artikels, Clemens Wergin, schreibt, habe Russland den Vorsitz im Arktis-Rat von Island übernommen und beabsichtige nun seine Position in der rohstoffreichen Region zu stärken. Moskau habe in den letzten Jahren seine Präsenz in der Arktis spürbar ausgebaut: 2019 gab das russische Militär bekannt, dass 19 Landebahnen entweder gebaut oder instand gesetzt wurden.
Im März brachen drei russische U-Boote gemeinsam durch das arktische Eis. Die Rohstoffe dort, etwa große Erdgasvorkommen, seien dadurch leichter zu erschließen, aber wichtig sei auch, dass Russland somit seinen Anspruch auf die Region markierte.
Die USA blieben in dieser Situation quasi machtlos: „Die USA werfen Russland zwar vor, die Arktis zu ‚militarisieren‘, bisher hat die Biden-Regierung aber kein Konzept, wie die westliche Führungsmacht verhindern will, dass Moskau sich weite Teile der Arktis einverlebt und die Interessen westlicher Arktisanrainer einfach ignoriert“, schreibt Wergin.
Dem Autor zufolge sollte eine Strategie zur Eindämmung Russlands erarbeitet werden. Sonst werde der Westen zu spät aufwachen und sich vor vollendete Tatsachen gestellt sehen – „wie einst bei der Krim-Annexion oder nun bei der fast fertig gestellten Nord-Stream-2-Pipeline“.
Russisches U-Boot in der Arktis - SNA, 1920, 18.04.2021
Abstand auf Russland verkürzen: USA rüsten in Arktis auf
Russland wird zwischen 2021 und 2023 den Vorsitz im Arktischen Rat haben. Zu den Hauptthemen würden Klimawandel, Humankapitalentwicklung und Unterstützung indigener Völker gehören.
Mitte Mai hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow betont, dass alles, was Russland in der Arktis tue, legal und legitim sei. Zum Vorgehen der Nato in der Region gebe es aber Fragen
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