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„Moonlight“: Europa will Satellitennetz für den Mond aufbauen

Vollmond - SNA, 1920, 25.05.2021
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Ein Satellitennetz für Mondbasen und eine Station im Mondorbit – das sind die Pläne der europäischen Raumfahrtagentur (Esa) für den Erdtrabanten. Was bislang reine Vision war, tritt nun in die nächste Phase: die Ausarbeitung.
Die Initiative „Moonlight“ der Europäischen Raumfahrtagentur (Esa) soll ein Mondnetz aus mehreren Satelliten aufbauen. Das Netz soll die Navigation von Raumschiffen zu Zielorten an der Mondoberfläche, die Kommunikation künftiger Mondbasen untereinander sowie die Verbindung zur Erde ermöglichen. Daneben umfasst „Moonlight“ eine Raumstation im Mondorbit, die künftige Raummissionen zur Mondoberfläche unterstützen soll.
Den Bedarf eines Satellitennetzes für den Mond hatte die Esa bereits 2019 vor dem Hintergrund eines wachsenden internationalen Interesses am Mond ermittelt. Dabei geht es nicht nur um das US-amerikanische „Artemis“-Programm, sondern auch um geplante Mondmissionen anderer Weltraumnationen wie Russland, Japan, China und Indien.
Ein gemeinsames Netz, so die Esa, würde die Planung künftiger Missionen vereinfachen, da sie darauf zurückgreifen könnten und weniger Instrumente und Nutzlasten ins Weltall befördern müssten. Auch kleinere Raumfahrernationen sowie einzelne europäische Staaten könnten auf diese Weise eigene Mondmissionen durchführen oder Satelliten im Mondorbit installieren.
Nun tritt das „Moonlight“-Vorhaben in die nächste Phase. Die Raumfahrtagentur hat zwei Unternehmenskonsortien damit beauftragt, die Rahmenbedingungen für ein solches Projekt herauszuarbeiten. Am Donnerstag wurden entsprechende Verträge zwischen Esa und den Unternehmen unterzeichnet.
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