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EU straft Belarus nach erzwungener Landung mit Flugverbot ab, Rebellen töten 14 Menschen in Peru

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 25.05.2021
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EU straft Belarus nach erzwungener Landung mit Flugverbot ab; Kritik an Spahn wegen Ziel einer Inzidenz unter 20; Rebellen töten 14 Menschen in Peru; Vonovia will Deutsche Wohnen für 18 Milliarden Euro kaufen; Zusammenstoß von Stadtbahnen in Malaysia
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

EU straft Belarus nach erzwungener Landung mit Flugverbot ab

Als Antwort auf die erzwungene Landung einer Passagiermaschine in Minsk verhängt die Europäische Union ein Flug- und Landeverbot gegen belarussische Airlines. Dies ist Teil eines neuen Sanktionspakets gegen Belarus, auf das sich die 27 Staaten in der Nacht beim EU-Sondergipfel in Brüssel einigten. Das Schicksal des festgenommenen Bloggers war mehr als 24 Stunden unklar. Schließlich tauchte am Montagabend ein Video des jungen Mannes in einem regierungsnahen Nachrichtenkanal bei Telegram auf. Darin bestätigte er, dass er im Untersuchungsgefängnis in Minsk sei. Er werde gesetzeskonform behandelt, arbeite mit den Ermittlern zusammen und wolle weitere Geständnisse ablegen. Die belarussische Opposition vermutet Zwang hinter der Videobotschaft.

Kritik an Spahn wegen Ziel einer Inzidenz unter 20

Aus FDP- und Linksfraktion kommt Kritik an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, weil er als Zielmarke für einen unbeschwerten Sommer eine Corona-Inzidenz von unter 20 genannt hat. Mit seinen Spekulationen verbreitet Herr Spahn nur öffentliche Verunsicherung, sagte der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Michael Theurer der „Welt“. Die Intensivbetten leeren sich, die schweren Verläufe werden deutlich seltener. Die Gefährdungslage aus einer spezifischen Zahl, sei es 20, 35, 50 oder 100, ist inzwischen eine ganz andere, als das noch Anfang des Jahres der Fall war. Linksfraktionschefin Amira Mohamed Ali sagte, dass konkrete Problemlösung anstatt schwurbeliger Ankündigungen jetzt dringend nötiger wäre.

Rebellen töten 14 Menschen in Peru

Zwei Wochen vor der Präsidentenwahl haben mutmaßliche Rebellen in Zentralperu 14 Menschen getötet. Unter den Opfern des Massakers in einer Bar im Dorf San Miguel del Ene in einer von Drogenanbau geprägten Unruheregion seien auch zwei Kinder, teilte das Verteidigungsministerium des südamerikanischen Landes mit. Die Leichen der Minderjährigen seien verbrannt gewesen. Hinter dem Angriff steckt nach Einschätzung des Militärs die Guerillaorganisation Sendero Luminoso.

Vonovia will Deutsche Wohnen für 18 Milliarden Euro kaufen

Der größte deutsche Immobilienkonzern Vonovia greift erneut nach dem Branchenzweiten Deutsche Wohnen. Vonovia gab in einer Mitteilung vom Montagabend die Absicht bekannt, ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot im Gesamtwert von rund 18 Milliarden Euro oder 53,03 Euro je Deutsche-Wohnen-Aktie abzugeben. Das entspreche einer Prämie von knapp 18 Prozent auf den Schlusskurs vom Freitag und von 25 Prozent auf den volumengewichteten Drei-Monats-Durchschnittskurs. Anders als bei den bisherigen Versuchen konnte sich Vonovia die Unterstützung der Deutsche-Wohnen-Spitze sichern.

Zusammenstoß von Stadtbahnen in Malaysia

Nach dem Zusammenstoß von zwei Stadtbahnen in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur sind heute noch 65 Menschen im Krankenhaus behandelt worden. Darunter seien auch sechs Ausländer, zitierte die malaysische Zeitung „The Star“ die Behörden, ohne die Nationalitäten zu nennen. Insgesamt wurden bei dem Unglück mehr als 210 Menschen verletzt, 47 von ihnen schwer. Warum die elektrischen Light Rail Trains in einem Tunnel nahe der berühmten Petronas Towers zusammenprallten, war noch unklar.
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