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Berliner Wohnungsmarkt: Vonovia verspricht Berlin 20.000 Wohnungen durch Fusion?

© Simon Menges / David Chipperfield Architects / SPK BerlinDie Neue Nationalgalerie Berlin
Die Neue Nationalgalerie Berlin - SNA, 1920, 25.05.2021
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Nach mehreren Versuchen geschieht es nun vielleicht doch, dass Vonovia und Deutsche Wohnen fusionieren. Ein gigantischer Konzern würde entstehen, welcher mehr als 500.000 Wohnungen verwaltet. Dem Bundesland Berlin könnten jedoch durch diesen Zusammenschluss 20.000 Wohnungen verkauft werden – die Regierung schätzt diese Richtung.
Das Land Berlin kann 20.000 Wohnungen des Riesenkonzerns Vonovia übernehmen, wenn dieser sich mit Deutsche Wohnen fusioniert. Dies kündigte der Vonovia-Chef Rolf Buch und der Berliner Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Dienstag an, schreibt die Deutsche Presse Agentur (dpa). Die Vonovia gab am Dienstag bekannt, den zweitgrößten Wohnungskonzern Deutsche Wohnen für 18 Milliarden Euro aufkaufen zu wollen. Bei einer erfolgreichen Fusion würde der europaweit größte Immobilienkonzern entstehen, mit mehr als 500.000 Wohnungen in der Verwaltung.
Diese 20.000 Wohnungen von Vonovia können einen großen Umschwung in Richtung sozialen Wohnraum bedeuten, so Müller. So sollen mehr Wohnungen in kommunaler Hand auch mehr sozialverträgliche mit sich ziehen. „Mir liegen soziale Brennpunkte am Herzen, mir liegen Großsiedlungen am Herzen“, betonte Müller auf der Pressekonferenz mit den beiden Firmenchefs der beiden Unternehmen.

Viel Kritik im Netz

Auch wenn Müller viel Lob für die Fusion ausspricht und Vonovia selbst sich verpflichtete, sich an eine Mieterhöhung von maximal einem Prozent im Jahr zu halten, sehen es viele Leute kritisch. Der Präsident des Deutschen Mieterbundes, Lukas Siebenkotten, redete von „Zusagen, die zwar gut klingen, sich aber bei näherem Hinsehen zum Teil als Selbstverständlichkeiten entpuppen, die den Unternehmen wenig abverlangen“.
Viele sehen die Ankündigung der Fusion als eine direkte Reaktion auf die Bewegung von „Deutsche Wohnen enteignen“.
Einige sehen es jedoch auch als Chance, das Volksbegehren umzusetzen:
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