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Ausgaben des Schweizer Staates: mehr als zehn Milliarden Euro für Kurzarbeit

© CC0 / cosmix / PixabaySchweizer Franken (Symbolbild)
Schweizer Franken (Symbolbild) - SNA, 1920, 25.05.2021
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Um einem Teil ihrer Beschäftigten während der Pandemie dennoch ihre Gehälter beziehungweise Löhne zahlen zu können, haben viele Unternehmen zu Kurzarbeit gegriffen. Nach einem Jahr Corona-Maßnahmen zeigt das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft, dass die Kurzarbeit die Schweiz elf Milliarden Franken gekostet hat.
Insgesamt elf Milliarden Franken (zehn Milliarden Euro) gingen im ersten Jahr der Pandemie in der Schweiz an die Kurzarbeit. Dies gab das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) über das „Schweizer Radio und Fernsehen“ am Dienstag bekannt. Das Geld für die Kurzarbeit haben die Arbeitslosenkassen an die Unternehmen ausgezahlt. Bei Betrachtung der verschiedenen Branchen erhielt vor allem die Gastronomie – mit einem Fünftel des Betrags – am meisten Geld. Somit gingen über zwei Milliarden Franken (1,82 Mia. Euro) an die Mitarbeiter von Cafés, Restaurants und Bars.
Auch die sogenannten verarbeitenden Unternehmen – beispielsweise Bierbrauereien, Druckereien, Produktionsbetriebe – erhielten einen großen Betrag von den Arbeitslosenkassen. Weniger Kurzarbeitergeld erhielten Mitarbeitende der Landwirtschaft, der Banken, Verwaltungen und Versicherungen. Auch das Immobilienwesen und die Wasser- und Energieversorgung erhielten kleine bis fast keine Beträge – da diese auch weniger von der Pandemie betroffen und nicht auf Kurzarbeitergeld angewiesen waren.
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