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Aufbewahrung und Austausch von Viren: Schweiz stellt der WHO Sicherheitslabor zur Verfügung

© SNA / Ewgenij Bijatow / Zur BilddatenbankEin Labor (Symbolbild)
Ein Labor (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.05.2021
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Viren und andere Krankheitserreger mit Epidemie- oder Pandemiepotenzial können für die Weltgesundheitsorganisation künftig in einem Schweizer Sicherheitslabor aufbewahrt und zu einem Austausch mit anderen Labors vorbereitet werden. Das gab die WHO am Montag bekannt.
Die Gesundheitsorganisation will im Rahmen ihrer „BioHub-Initiative“ den freiwilligen Austausch biologischer Materialien zwischen Ländern fördern. Ein Pilotprojekt mit Sars-CoV-2-Viren laufe bereits, hieß es in der Mitteilung. Weitere Viren oder andere Erreger sollen 2022 dazukommen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Kabinettsitzung am 27. April 2021 - SNA, 1920, 24.05.2021
Merkel warnt vor neuen Pandemiegefahren
Bislang ist so ein Austausch laut der WHO nur auf bilateraler Ebene möglich und dauert deshalb oft lange. Die Analyse des Materials soll helfen, mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen. Zudem können Firmen Tests, Medikamente oder Impfstoffe damit entwickeln.
Das biologische Sicherheitslabor Spiez, das 40 Kilometer südöstlich von Bern liegt und dem Verteidigungsministerium unterstellt ist, wird als Aufbewahrungsort für Sars-CoV-2 Viren oder andere Pathogene mit Epidemie- oder Pandemie-Potenzial dienen.
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