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Lufthansa-Flug von Minsk nach Frankfurt konnte wegen Bombendrohung nicht planmäßig starten

© SNA / Andrei Aleksandrov / Zur BilddatenbankFlughafen von Minsk
Flughafen von Minsk - SNA, 1920, 24.05.2021
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In Minsk hat sich am Montag der Start eines Lufthansa-Flugzeugs nach Frankfurt wegen einer Bombendrohung verzögert.
Erst nach einer Kontrolle nach dem Warnhinweis konnte der Flieger den Flughafen verlassen.
Der Pressedienst des nationalen Flughafens Minsk teilte zunächst mit, dass man eine E-Mail über einen möglichen Terroranschlag erhalten habe.
„Der Nationalflughafen erhielt eine Nachricht von nicht identifizierten Personen über die Absicht, einen Terroranschlag gegen den Lufthansa-Flug LH1487 von Minsk nach Frankfurt zu verüben. Der Start war für 14.20 Uhr (13.20 Uhr MESZ - Anm. d. Red.) geplant. Das Boarding für die Maschine wurde abgebrochen“, heißt es im Telegramkanal des Flughafens.
Im Zusammenhang mit der eingegangenen Nachricht seien alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen, das Flugzeug und „alles, was darauf transportiert wird“, werden überprüft.
Fast zeitgleich mit der Bombendrohung hatte die Sprecherin der Fluggesellschaft mitgeteilt, die Lufthansa wolle den belarussischen Luftraum nach der erzwungenen Umleitung eines Ryanair-Flugs am Sonntag zunächst nicht meiden.
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Es gebe keine Veränderung, sagte eine Sprecherin am Montag auf Anfrage der AFP.
Die Fluggesellschaft bestätigte die Informationen über einen Warnhinweis am Flughafen in Minsk gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
„Wir folgen den Anweisungen der lokalen Behörden, die das Flugzeug vor Abflug erneut durchsuchen und die Passagiere erneut einem Sicherheitscheck unterziehen“, hieß es in der Mitteilung.
Betroffen seien 51 Passagiere inklusive fünf Crewmitglieder.

Ryanair-Notlandung in Minsk

Behörden in Weißrussland hatten am Sonntag ein Ryanair-Flugzeug mit dem Gründer des als extremistisch eingestuften Telegramkanals Nexta an Bord nach einer Bombendrohung zur Landung gebracht.
Es gab übrigens bereits Fälle, bei denen ein Staat ein Zivilflugzeug zur Notlandung zwang. So musste 2013 die Maschine des damaligen bolivianischen Präsidenten Evo Morales auf dem Weg von Moskau in Wien landen, weil Frankreich und Portugal die Überflugrechte für das Flugzeug unerwartet verweigert hatten.
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