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„Riesenfehler“: Lauterbach meldet Honorare nach – und spendet diese für Kinder in Indien

© AFP 2021 / Stefanie LoosDeutscher Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (SPD) bei einer Pressekonferenz am 19. März 2021 in Berlin
Deutscher Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (SPD) bei einer Pressekonferenz am 19. März 2021 in Berlin - SNA, 1920, 24.05.2021
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Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat am Montag Versäumnisse bei der Meldung von Nebeneinkünften an den Bundestag publikgemacht. Über die Einnahmen für vier Vorträge informierte er via soziale Netzwerke.
In seinem Twitter-Account teilte Lauterbach mit, er habe nun mit zwei Monaten Verspätung dem Bundestag einen Buchhonorarvorschuss von Dezember 2020 gemeldet. Seinem Büro sei dabei jedoch aufgefallen, dass die Nebeneinnahmen aus den Jahren 2018 und 2019 von dem Politiker noch nicht gemeldet worden waren. Das hält Lauterbach für einen „Riesenfehler“; er wolle den gesamten Betrag dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) spenden.
Annalena Baerbock, Co-Chefin und Kanzlerkandidatin der Grünen, verlässt eine Pressekonferenz, April 2021.  - SNA, 1920, 21.05.2021
„Das war ein blödes Versäumnis“ - Baerbock zu „versehentlich“ nicht gemeldeten Nebeneinkünften
Darunter postete Lauterbach eine Spendenbestätigung über 3000 Euro mit dem Spendenzweck „Corona-Hilfe Indien“. Nach DPA-Angaben löste die Mitteilung angeregte Diskussionen auf Twitter aus, worauf der SPD-Politiker reagieren musste. Er ergänzte, das Geld sei versteuert worden, und versicherte, der restliche Betrag werde am Dienstag überwiesen. 3000 Euro soll die Obergrenze für eine Spende sein, so Lauterbach.
Zuvor hatte die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock mit beim Bundestag nachgemeldeten Einnahmen von mehr als 25.000 Euro im Zeitraum zwischen 2018 und 2020 für Aufregung gesorgt. Dabei ging es unter anderem um eine coronabedingte Sonderzahlung, für die Baerbock nach DPA-Angaben nicht berechtigt war. Daraufhin meldete auch Ex-Grünen-Chef Cem Özdemir 20.000 Euro Sonderzahlungen für die Jahre 2014 bis 2017 beim Bundestag nach.
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