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Gasstreit im Mittelmeer: Türkei kann Bohrungen ausweiten – Minister

© AFP 2021 / HO / TURKISH DEFENCE MINISTRYDas türkische Forschungsschiff Oruc Reis bei Vorbereitungen auf Bohrungsarbeiten im Mittelmeer (Archivbild)
Das türkische Forschungsschiff Oruc Reis bei Vorbereitungen auf Bohrungsarbeiten im Mittelmeer (Archivbild) - SNA, 1920, 24.05.2021
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Die Türkei kann bei ihrer Suche nach Erdgas im östlichen Mittelmeer weitere Bohrungen vornehmen, wie der türkische Energieminister Fatih Donmez laut Reuters erklärt hat. Dabei geht es um ein Gebiet, in dem die Absichten der Türkei auf die Interessen Griechenlands und Zyperns prallen.
Acht Bohrlöcher hat die Türkei in der Region bereits abgeteuft: Anzeichen von Erdgas seien dabei entdeckt worden, wirtschaftlich relevante Vorkommen jedoch nicht, erklärte der türkische Energieminister Donmez dem Nachrichtensender „a Haber“. Deshalb seien weitere Bohrungen denkbar:
„Wir könnten deutlich mehr Bohrungen haben in der Nähe jener Bohrlöcher, wo wir Anzeichen von Erdgas erkennen.“ Man untersuche das Potenzial. „Die Zeit wird es zeigen, aber wir sind zuversichtlich.“
Die Spannungen zwischen der Türkei und den EU-Mitgliedern Griechenland und Zypern wegen möglicher Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer sind im August eskaliert, als türkische und griechische Fregatten die jeweiligen Erkundungsschiffe in das Suchgebiet begleiteten. Sowohl Ankara als auch Athen und Nikosia beanspruchen das Gebiet und die möglichen Erdgasvorkommen dort für sich.
Die Staats- und Regierungschefs der EU haben im vergangenen März ihr Versprechen von 2016 bekräftigt, Handelsbeziehungen mit der Türkei zu festigen, drohten Ankara aber auch mit Sanktionen, sollten die Türken die Suche nach Erdgas im östlichen Mittelmeer wiederaufnehmen.
Derweil rechnet die Türkei für 2023 mit den ersten Brennstofflieferungen aus einem Erdgasfeld im Schwarzen Meer. Sollten diese Vorkommen sich als wirtschaftlich erweisen, würde die Türkei energiepolitisch unabhängiger werden.
EU Flagge (Symbolbild) - SNA, 1920, 11.12.2020
Kritik aus Griechenland und Zypern an „schwachen EU-Sanktionen“ gegen die Türkei
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