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Fahrrad-Demo in Berlin: Aktivisten fordern Ausbau-Stopp der A100

© SNA / Nikolaj Filjakow / Zur BilddatenbankRadfahrer in Berlin (Archiv)
Radfahrer in Berlin (Archiv) - SNA, 1920, 24.05.2021
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Mehrere tausend Menschen haben am Pfingstmontag in Berlin an einer Protestfahrt gegen den Ausbau der A100 teilgenommen.
Die Protestaktion war um 14:00 Uhr mit etwa 1.500 Menschen am Invalidenpark in der Nähe des Hauptbahnhofs gestartet, so die Polizei. Die Teilnehmer fuhren auf dem Abschnitt zwischen Tempelhofer Damm und Buschkrugallee durch den Britzer Tunnel. Zum Schluss versammelten sie sich am Hermannplatz in Neukölln.
„SPD und Union verharren klima- und verkehrspolitisch im Gestern. Wir müssen der #A100 einen sinnvollen Abschluss geben und den Weiterbau ein für alle Mal aus dem Verkehrswegeplan streichen“, twitterte dazu Bürgermeisterkandidatin Bettina Jarasch.
Hinter dem Protest steht das Aktionsbündnis A100 stoppen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Berlin, Fridays for Future sowie Changing Cities unterstützen die Aktion. Gemeinsam treten sie gegen die geplante Verlängerung der Stadtautobahn auf. Die Politik solle stattdessen in den öffentlichen Personennahverkehr, in Fahrradwege und Fußgängerzonen investieren.
Derzeit arbeitet man am 16. Abschnitt der A100, der die bestehende Strecke bis in die Nähe des Treptower Parks verlängern soll. Der Bau verzögert sich aber voraussichtlich um zwei Jahre. Geplant sei aber noch ein 17. Abschnitt, der nach Angaben des „Spiegels“ mit einer Milliarde Euro zur teuersten Autobahnstrecke Deutschlands werden könnte.
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