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EU bestellt weißrussischen Botschafter ein

© CC0 / Capri23auto / PixabayEU Flagge (Symbolbild)
EU Flagge (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.05.2021
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Die Europäische Union hat den weißrussischen EU-Botschafter Alexander Michnewitsch zum Gespräch in Brüssel einbestellt, gab der Europäische Auswärtige Dienst auf seiner offiziellen Webseite am Montag bekannt.
Die Maßnahme ist demnach mit der erzwungenen Flugzeuglandung in Minsk verbunden, nach der Blogger Roman Protassewitsch festgenommen wurde.
Ein Flugzeug der irischen Fluggesellschaft Ryanair  - SNA, 1920, 24.05.2021
Ryanair-Chef vermutet KGB-Agenten an Bord des umgeleiteten Flugzeugs
Dem weißrussischen Diplomaten sei übermittelt worden, dass die EU-Institutionen und die EU-Staaten die „Zwangsmaßnahmen“ scharf verurteilten, „mit denen die belarussischen Behörden die Sicherheit von Passagieren und der Crew gefährdet“ hätten.
„Generalsekretär Sannino brachte die Position der EU zum Ausdruck, dass das empörende Handeln der weißrussischen Behörden einen weiteren offensichtlichen Versuch darstellt, alle oppositionellen Stimmen in dem Land zum Schweigen zu bringen, und forderte die sofortige Freilassung von Herrn Protassewitsch“, hieß es.
Der EU-Gipfel am Abend werde über Konsequenzen beraten, einschließlich möglicher Maßnahmen gegen die Verantwortlichen.
Der Jet der irischen Fluglinie Ryanair hatte am Sonntag auf dem Weg von Athen nach Vilnius (Litauen) in der weißrussischen Hauptstadt landen müssen. Behörden in Weißrussland erklärten die Maßnahme mit Informationen über einen mutmaßlichen Sprengsatz, die sich später als Fehlalarm herausstellten.
Flugzeug (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.05.2021
Von ernst bis absurd: Notlandungen, die mal in die Schlagzeilen gerieten
Roman Protassewitsch, der Gründer des in Weißrussland als extremistisch eingestuften Telegram-Kanals Nexta und der Chefredakteur des ebenfalls als extremistisch eingestuften Telegram-Kanals „Belarus des Gehirns“, wurde in Minsk festgenommen.
Viele Politiker reagierten mit einer scharfen Kritik auf die Flugzeug-Umleitung nach Minsk und forderten die Freilassung des Bloggers.
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