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Nach unterbrochenem Boarding in Minsk: Lufthansa wird belarussischen Luftraum vorerst meiden

© CC0 / code83 / PixabayFlugzeug der Lufthansa (Archivbild)
Flugzeug der Lufthansa (Archivbild)  - SNA, 1920, 24.05.2021
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Nach dem Boarding-Abbruch des Lufthansaflugs von Minsk nach Frankfurt am Montag und dem Vorfall mit einer Ryanair-Maschine am Wochenende hat die Fluggesellschaft angekündigt, den belarussischen Luftraum vorübergehend zu meiden.
„Aufgrund der aktuell dynamischen Lage setzen wir die Operation im weißrussischen Luftraum vorerst aus“, teilte das Unternehmen am Montagabend mit.
Flughafen von Minsk - SNA, 1920, 24.05.2021
Lufthansa-Flug von Minsk nach Frankfurt konnte wegen Bombendrohung nicht planmäßig starten
Das Boarding für den Flug nach Frankfurt sei wegen einer Drohung unterbrochen worden, teilte der Flughafen in Minsk im Nachrichtenkanal Telegram mit. In solchen Fällen müssten „umfassende Maßnahmen“ ergriffen werden, um die Sicherheit zu gewährleisten, hieß es.
Erst am Sonntag war ein Ryanair-Flugzeug auf dem Weg von Athen nach Vilnius nach Informationen über eine Bombendrohung in der Hauptstadt Minsk notgelandet. An Bord war der Mitgründer des Telegram-Kanals „Nexta“ und Chefredakteur eines weiteren Telegram-Kanals, „Belarus des Gehirns“, Roman Protassewitsch. Beide Kanäle sind in Belarus als extremistisch eingestuft. Protassewitsch wurde festgenommen und in U-Haft gebracht. Das Innenministerium in Minsk dementierte am Montag Berichte über seinen Gesundheitszustand.
Bereits 2013 musste die Maschine des damaligen bolivianischen Präsidenten Evo Morales auf dem Weg von Moskau in Wien landen. Das Flugzeug musste 3,5 Stunden nach dem Start in der russischen Hauptstadt eine Notlandung in Wien unternehmen. Zuvor hatten Frankreich und Portugal die Überflugrechte für das Flugzeug verweigert. Grund dafür war der Verdacht, dass sich der amerikanische Ex-Geheimdienstler Edward Snowden an Bord der Präsidentenmaschine befindet, dessen Auslieferung die amerikanischen Behörden forderten.
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