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Zur Festigung der Waffenruhe: US-Außenminister Blinken reist in Nahen Osten

© REUTERS / POOLUS-Außenminister Antony Blinken
US-Außenminister Antony Blinken - SNA, 1920, 24.05.2021
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Der US-Außenminister Antony Blinken wird in den nächsten Tagen im Auftrag des Präsidenten Joe Biden die Krisenregion im Nahen Osten besuchen.
Er werde nach Jerusalem, Ramallah, Kairo und Amman reisen, um ihre Bemühungen zur Festigung der Waffenruhe zu unterstützen, gab der Minister auf Twitter bekannt.
Nach Angaben des US-Außenministeriums wird er sich noch an diesem Montag auf den Weg machen. Bis Donnerstag werde er unter anderem mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi und dem jordanischen König Abdullah II. zusammenkommen.
Der Fokus bei Blinkens Reise liege darauf, dass die Waffenruhe halte, betonte ein hochrangiger Vertreter des US-Außenministeriums am Montag in einem Briefing. „Wir wollen keine Rückkehr zum Blutvergießen sehen“, sagte er. Wichtig sei zudem, dass die Menschen im Gazastreifen die benötigte Unterstützung bekämen. Man erwarte auch, dass die Vereinten Nationen die Bemühungen für einen Wiederaufbau leiten würden.

US-Engagement für Sicherheitsbedürfnisse Israels

Laut dem Weißen Haus wird diese Reise dazu dienen, die Verpflichtung Amerikas in Bezug auf Israels Sicherheit zu unterstreichen. Blinken werde unter anderem die Bemühungen fortsetzen, die US-Beziehungen zum palästinensischen Volk und dessen Anführern „nach Jahren der Vernachlässigung“ wieder aufzubauen. Der Minister werde sich auch um eine internationale Koordinierung für Soforthilfe für den Gazastreifen bemühen, die den Bürgern dort und nicht der Hamas zugutekommen solle.
Soldaten der israelischen Armee an der Grenze zum Gazastreifen - SNA, 1920, 23.05.2021
Blinken nennt einzige Option für Lösung im Nahostkonflikt

Situation im Nahen Osten

In den letzten Tagen kam es bei Protesten in Ost-Jerusalem wegen möglicher Zwangsräumungen von palästinensischen Familien aus dem Viertel Sheikh Jarrah zu Gewaltausbrüchen. Zusammenstöße, die auf dem Al-Aqsa-Gelände begannen, eskalierten dann zu einem Austausch von Raketenangriffen zwischen der Hamas und Israel.
Dem palästinensischen Gesundheitsministerium zufolge sind dabei über 230 Palästinenser (unter ihnen 65 Kinder und Jugendliche) getötet und 1900 weitere verletzt worden. Nach neuesten Angaben sind in Israel mindestens zwölf Menschen getötet und Hunderte weitere verletzt worden.
Am letzten Freitag hat man im Gaza-Konflikt eine Waffenruhe erzielen können.
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