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Moderna-CEO befürwortet eine dritte Impfung für Risikogruppen

© AFP 2021 / Eric PiermontStéphane Bancel
Stéphane Bancel - SNA, 1920, 23.05.2021
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Der Vorstandsvorsitzende des Biotechnologieunternehmens „Moderna“, Stéphane Bancel, hat in einem Gespräch mit der französischen Sonntagszeitung „Le Journal du Dimanche“ („JDD“) für eine zusätzliche Impfung aller Erwachsenen und Jugendlichen plädiert, um die „anfälligen Ungeimpften“ zu schützen.
Die dritte zusätzliche Impfung bei möglichst vielen Menschen sei ein guter Weg, um die Personen aus Risikogruppen vor neuen Coronavirus-Varianten zu bewahren, glaubt der Moderna-Chef. Er geht davon aus, sein Impfstoff wäre „wirksam für einen vergleichbaren Zeitraum“, es sei denn, die neuen Covid-19-Varianten würden die „Bedrohungslage erhöhen“.
„Deshalb müssen wir vorsorgen und bis zum Ende des Sommers alle Risikopersonen mit einer dritten Dosis impfen, insbesondere die Bewohner von Pflegeheimen, die ihre erste Dosis zu Beginn des Jahres erhalten haben“, betonte Bancel gegenüber der „JDD“.
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Sollte man zwei oder sogar drei Monate zwischen den Impfungen verstreichen lassen, dann würde die Zahl der Krankenhausaufenthalte und Todesfälle steigen, sagte der französischstämmige Unternehmer. Dies könne wiederum zu einer vierten Covid-19-Welle in Frankreich führen.
Nach „JDD“-Informationen teste Moderna aktuell drei verschiedene Strategien für den Einsatz der dritten Impfung. Die erste werde gegen den ursprünglichen Wuhan-Stamm getestet, die zweite gegen den Südafrika-Stamm und die dritte stelle eine Kombination aus den beiden dar. Die Wirksamkeit dieser drei Booster werde anschließend an den vier Covid-19-Varianten überprüft, die von der Weltgesundheitsorganisation als die gefährlichsten eingestuft worden seien, fügte der Moderna-Ceo hinzu. Das Unternehmen wolle eine Studie an Menschen Anfang Juni beginnen und strebe die Zulassung durch die Behörden bis September an.
Ab dem 28. Mai können sich die Französen neben den Impfstoffen von Astrazeneca und Johnson & Johnson auch mit dem von Moderna impfen lassen. Rund 300.000 Moderna-Dosen sollen wöchentlich in den französischen Apotheken erhältlich sein, berichtet die „JDD“. Da der Impfstoff bis zu einem Monat im Kühlschrank gelagert werden kann, soll Moderna den Impfungsfortschritt in Frankreich beschleunigen, indem nun auch den allein lebenden Senioren oder übersehenen Mitarbeitern Zugang zum Impfstoff ermöglicht wird.
Weltweit sind bislang rund 90 Millionen Menschen mit dem Covid-19-Impfstoff von Moderna geimpft worden. Insgesamt wurde etwa 14 Prozent der französischen Bevölkerung vollständig geimpft, und ungefähr 31,5 Millionen Menschen in Frankreich erhielten mindestens eine Impfdosis.
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