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Gründer von Telegram-Kanal Nexta verhaftet: Berlin und Wien fordern von Minsk umgehende Aufklärung

© REUTERS / STRINGERDer Gründer des in Weißrussland als extremistisch eingestuften Telegram-Kanals Nexta und Chefredakteur des Telegram-Kanals „Belarus des Gehirns“, Roman Protassewitsch
Der Gründer des in Weißrussland als extremistisch eingestuften Telegram-Kanals Nexta und Chefredakteur des Telegram-Kanals „Belarus des Gehirns“, Roman Protassewitsch - SNA, 1920, 23.05.2021
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Nach der Festnahme des Gründers des in Weißrussland als extremistisch eingestuften Telegram-Kanals Nexta in Minsk verlauten aus Berlin und Wien Forderungen nach einer sofortigen Aufklärung.
Roman Protassewitsch, der unter anderem als Chefredakteur des ebenfalls als extremistisch eingestuften Telegram-Kanals „Belarus des Gehirns“ fungiert, war am Sonntag an Bord eines Ryanair-Flugzeugs, das nach einer Bombendrohung in Minsk notgelandet war. Laut dem Pressedienst des Flughafens, wo die Maschine die Landung absolvierte, stellte sich die Information über den mutmaßlichen Sprengsatz als Fehlalarm heraus.
Mittlerweile hat das Ermittlungskomitee in Minsk bekannt gegeben, dass aufgrund der Bombendrohung ein Strafverfahren eingeleitet worden sei.
Flughafen von Minsk - SNA, 1920, 23.05.2021
Flug Athen – Vilnius landet wegen Sprengstoff-Drohung in Minsk - Passagier festgenommen
Der Staatssekretär des Auswärtigen Amts, Miguel Berger, twitterte am Sonntag nach Berichten über die Festnahme:
„Wir brauchen eine sofortige Erklärung der Regierung von #Belarus zur Umleitung eines Ryan Air-Fluges innerhalb der EU nach Minsk und zur angeblichen Inhaftierung eines Journalisten.“

„Alarmierende Berichte über @ Ryanair Flugzeug, das nach #Minsk umgeleitet wurde. Alle Passagiere müssen ihre Reise fortsetzen dürfen, und wir brauchen eine unabhängige internationale Untersuchung dieses Vorfalls. Wir fordern dringend die Freilassung des Aktivisten Roman #Protasevich.“

Auch Litauens Präsident Gitanas Nausėda zeigte sich über das Vorgehen gegen Protassewitsch empört und forderte seine Freilassung.
„Das ist ein nie dagewesener Vorfall (...) Das Regime von Belarus steht hinter dieser abscheulichen Aktion“, schrieb er im Kurznachrichtendienst Twitter.
An Bord der notgelandeten Maschine sollen sich 171 Passagiere befunden haben. Nach Angaben des litauischen Außenministers Gabrielius Landsbergis habe man Informationen zu 149 davon. Unter diesen seien überwiegend Litauer, aber auch drei deutsche Staatsbürger sowie mehrere Menschen aus anderen EU-Staaten.
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