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Paris bestätigt Geiselnahme eines französischen Journalisten in Mali

© REUTERS / SOCIAL MEDIAJournalist Olivier Dubois, Bildschirmaufnahme aus dem am 5. Mai 2021 veröffentlichten Video
Journalist Olivier Dubois, Bildschirmaufnahme aus dem am 5. Mai 2021 veröffentlichten Video - SNA, 1920, 23.05.2021
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Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian hat am Sonntag in einer Sendung der Sender RTl und LCI die Geiselhaft des französischen Journalisten Olivier Dubois bestätigt.
Dubois verschwand nach Angaben der Agentur Reuters letzten Monat in der Stadt Gao im Norden von Mali. Anfang Mai erschien ein Video, in dem der Journalist die Behörden bittet, alles Mögliche zu unternehmen, um ihn aus den Händen der Terrorgruppe Dschamaat Nusrat al-Islam wal-Muslimin (JNIM), dem im Sahel aktiven Ableger der al-Qaida des islamischen Maghrebs, zu befreien.
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Zuvor bestätigte Frankreich offiziell nur das Verschwinden von Dubois. Nun sprach Le Drian von der Geiselnahme. RTl veröffentlichte das Video seines Auftritts.
„Es kann davon ausgegangen werden, dass dieser Journalist – Herr Dubois – derzeit eine neue Geisel ist. Alles deutet darauf hin, dass er sich in der Geiselhaft einer islamistischen Gruppe befindet“, sagte der Minister.
Man habe die notwendigen Maßnahmen ergriffen, die üblicherweise in die Wege geleitet würden. In vielen Fällen sei das erfolgreich gewesen, wenn auch manchmal erst nach einiger Zeit. Le Drian weigerte sich, genauere Angaben zu machen.
„Am Anfang haben wir gedacht, dass er verschwunden sei. Seitdem hat es ein Video gegeben“, so der Politiker.
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Der 46-jährige Olivier Dubois ist laut der Nachrichtenagentur AFP ein unabhängiger Journalist, der seit 2015 in Mali lebt. Er soll aus eigenem Antrieb für ein Gespräch mit dem örtlichen JNIM-Anführer Abdallah Ag Albakaye nach Gao gekommen sein.
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