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Deutschland will ein “Mini-Russland“ in EU werden: polnischer Politiker zu Nord Stream 2

© SNA / Alexej Witwitskij / Zur BilddatenbankDas Gebäude des polnischen Sejm in Warschau
Das Gebäude des polnischen Sejm in Warschau - SNA, 1920, 23.05.2021
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Polens stellvertretender Infrastrukturminister Marcin Horała hat in einem Interview mit dem TV-Sender Telewizja Polska 1 die Meinung geäußert, Deutschland strebe mithilfe der Pipeline Nord Stream 2 an, die Gaslieferungen in die EU zu kontrollieren, und setzte es auf eine Stufe mit Russland.
Angesichts des US-Verzichts auf die Sanktionen gegen Russland meinte Horała am Freitag in der Morgen-Talkshow „Politisches Viertel“, die Situation rund um die deutsch-russische Gas-Pipeline Nord Stream 2 sei „nicht leicht einzuschätzen“.
Rohrlager auf der Baustelle der Gaspipeline Nord Stream 2 in Sassnitz - SNA, 1920, 21.05.2021
USA verhängen neue Sanktionen gegen Nord Stream 2
Einerseits gehe es um „Deutschlands Wunsch, ein ,Mini-Russland’ zu werden“, denn es werde „russisches Gas nach Europa“ liefern, kommentierte der stellvertretende Minister. Andererseits suchten die USA einen „möglichst starken Block von Ländern“, die die Sicherheit auf dem europäischen Kontinent gewährleisten könnten, damit sich die USA „stärker auf den Pazifik konzentrieren“ könnten.
„Wir müssen aus polnischer Sicht ständig sicherstellen, dass das polnisch-amerikanische Bündnis und die Nato an der Ostflanke stark sind“, betonte Horała.
Der Politiker zeigte sich zudem zuversichtlich, die Situation um den Bau von Nord Stream 2 werde die polnisch-amerikanischen Beziehungen nicht beeinträchtigen. „Es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich die USA von ihren Verpflichtungen gegenüber Polen zurückziehen“, fügte Horała hinzu.
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