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Greta Thunberg will Herstellung von Lebensmitteln verändern

© SNA / Alexandro Martinez VelezGreta Thunberg (Archivfoto)
Greta Thunberg (Archivfoto) - SNA, 1920, 22.05.2021
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Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat sich das Ziel gesetzt, die Art und Weise zu verändern, wie die Welt Lebensmittel produziert und konsumiert. Dadurch will sie drei Bedrohungen entgegenwirken - den Kohlenstoffemissionen, Krankheitsausbrüchen und dem Leiden der Tiere.
Die Umweltauswirkungen der Landwirtschaft sowie Krankheitsausbrüche wie Covid-19 würden durch eine Änderung der Lebensmittelproduktion verringert, sagte Thunberg in einem Video, das sie am Samstag auf Twitter anlässlich des Internationalen Tags der biologischen Vielfalt gepostet hat.
„Unsere Beziehung zur Natur ist zerbrochen. Aber Beziehungen können sich ändern“, so Thunberg. „Die Klimakrise, die ökologische Krise und die Gesundheitskrise sind alle miteinander verbunden“, hieß es im Video weiter.
Thunberg sagte, dass das Übergreifen von Krankheiten von Tieren auf Menschen durch landwirtschaftliche Methoden verursacht worden sei, und fügte hinzu, dass eine Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung jedes Jahr bis zu acht Milliarden Tonnen CO2 einsparen könnte.
Der Fokus auf die Landwirtschaft und die Verknüpfung der Klimakrise mit Gesundheitspandemien ist ein neuer Blickwinkel für Thunberg, die sich zuvor oft auf politische Entscheidungsträger und Kohlenstoffemissionen aus fossilen Brennstoffen konzentriert hatte.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht derzeit von einer Übertragung des neuartigen Coronavirus von der Fledermaus auf den Menschen über ein Zwischenwirt-Tier aus. Zudem seien Wissenschaftler der Meinung, dass 60 Prozent der von 1990 bis 2004 aufgetretenen ansteckenden menschlichen Krankheiten von Tieren stammten.
Die Nachfrage nach Alternativen zu normalem Fleisch sei unter anderem weltweit aufgrund von Bedenken hinsichtlich Gesundheit, Tierschutz und Umwelt gestiegen. Das Globale Zentrum für Anpassung, das sich für die Beschleunigung der Klimaresilienz einsetzt, sagte im Januar, der Klimawandel könne die weltweite Nahrungsmittelerzeugung um bis zu 30 Prozent verringern.
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