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Nach Sturm auf US-Kapitol: Mehr als 70 Polizisten kündigen ihren Job – Medien

© SNA / SNA / Zur BilddatenbankUS-Polizeibeamten vor dem US-Kapitol (Archivbild)
US-Polizeibeamten vor dem US-Kapitol (Archivbild) - SNA, 1920, 22.05.2021
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Mehr als 70 Polizeibeamte des US-Kapitols haben nach dem Sturm auf das Kongressgebäude am 6. Januar ihre Jobs gekündigt, berichtet „Politico“ unter Berufung auf die US-Polizeigewerkschaft.
Laut dem Vorsitzenden der Polizeigewerkschaft der Hauptstadt, Gus Papatanasiou, sind jene Polizisten, die damit konfrontiert sind, länger arbeiten zu müssen, und die traumatische Folgen der Ereignisse im Januar und des Vorfalls im April haben, demoralisiert und suchen nach einem Ausweg.
„Was mich nachts nicht schlafen lässt, ist nicht das Problem, neue Polizisten einzustellen und auszubilden, sondern wie ich die Polizisten, die wir jetzt haben, halten kann“, sagte Papatanasiou. Es gebe viele Beamte, die nun überlegen, ob sie in dieser Abteilung bleiben wollen.
Marine One (Symbolbild) - SNA, 1920, 11.03.2021
Sturm auf Kapitol: Beschuldigter Veteran diente einst in „Marine One“ – Bericht

Sturm auf US-Kapitol

Trump hatte für den 6. Januar, also für den Tag, an dem Bidens Sieg bei der Präsidentenwahl im November vom Kongress formell bestätigt werden sollte, zu einer Demonstration aufgerufen. In einer Rede vor seinen Anhängern behauptete er, die Präsidentenwahl sei manipuliert worden, und forderte dazu auf, zum Kapitol zu ziehen. Wenig später stürmten Anhänger des scheidenden Präsidenten Donald Trump das US-Parlamentsgebäude Kapitol. Im Zusammenhang mit den Unruhen kamen fünf Menschen ums Leben, darunter ein Polizist. Etwa 140 Polizeibeamte seien dabei verletzt worden, berichtete „The Washington Post“ unter Verweis auf die Polizeigewerkschaft. Zwei Beamte, die an diesem Tag im Kapitol Dienst hatten, hätten später Selbstmord begangen.
Anfang April fand noch ein Angriff auf das Kongressgebäude statt. Ein Fahrzeug hatte eine Sicherheitsabsperrung des Kapitols gerammt und zwei Polizisten angefahren. Einer der Beamten wurde dabei getötet. Nachdem der Unbekannte in die Barriere gefahren war, war er mit einem Messer in der Hand aus dem Wagen gestiegen. Daraufhin wurde auf ihn geschossen.
Wegen des beispiellosen Angriffs wird das Gebäude nun schwer bewacht.
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