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Bei Ausstellungsvorbereitung in Dresden: Verloren geglaubtes Bernini-Meisterwerk entdeckt

© AFP 2021 / Jean-Christophe VerhägenDresdner Zwinger
Dresdner Zwinger - SNA, 1920, 21.05.2021
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Die Dresdner Skulpturensammlung hat am Freitag eine „sensationelle Entdeckung“ von einem Marmorschädel bekanntgegeben. Dieser soll aus der Hand des berühmten mittelalterlichen Bildhauers Gian Lorenzo Bernini stammen, informieren die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD).
In der SKD-Mitteilung gehe es um einen lebensgroßen und real wirkenden menschlichen Totenkopf aus weißem Carrara-Marmor, der zu einem Highlight der Ausstellung „Bernini, der Papst und der Tod“ werden soll.
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Diese wird ab dem 28. Mai bis voraussichtlich 5. September 2021 in der Gemäldegalerie Alte Meister im Dresdner Zwinger laufen, wo unter anderem auch die Pest in Rom zwischen 1656 und 1657 beleuchtet werden soll.
Ein bisher verloren geglaubtes Bernini-Meisterwerk soll der SKD zufolge seit dem Kauf der Sammlung Chigi in Rom im Jahr 1728 durch Sachsens größten Kurfürsten, König August der Starke, im Bestand der Dresdner Skulpturensammlung gewesen sein. Erst jetzt habe bei der Vorbereitung auf die Ausstellung, die dem Papst Alexander VII. gewidmet wird, ein damals erwähnter „berühmter Totenkopf“ dem bedeutenden Bildhauer zugeordnet werden können. Die Skulptur sei vom Pontifex im Jahr 1655 bei Bernini bestellt worden.
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