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Umfrage: Baerbock verliert an Ansehen – Grüne jedoch weiter knapp vor Union

© REUTERS / ANNEGRET HILSEDie Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock bei einem Interview.
Die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock bei einem Interview. - SNA, 1920, 21.05.2021
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Die Co-Bundesvorsitzende der Grünen, Annalena Baerbock, muss laut dem ZDF-Politbarometer deutliche Verluste an Zustimmung hinnehmen. Die Partei der Grünen liegt dabei in der Umfrage knapp vor der Union, berichtet der deutsche Fernsehsender ZDF am Freitag.
Nach ihrer Nominierung als Kanzlerkandidatin hatten sich Baerbocks Werte demzufolge stark verbessert. Bei der jüngsten Beurteilung nach Sympathie und Leistung soll sie hingegen das schlechteste Ergebnis für sie bisher im Politbarometer erreicht haben. Auf der Skala von plus fünf bis minus fünf habe sie nur noch 0,5 erhalten. Vor zwei Wochen habe der Wert bei 1,0 gelegen.
Grünen-Chefin Annalena Baerbock (Archivbild) - SNA, 1920, 21.05.2021
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Angela Merkel liege weiterhin auf Platz eins mit einem Durchschnittswert von 2,1, so der Sender. Der Kanzlerkandidat der CDU, Armin Laschet, sei auf 0,2 gekommen, der Wert habe sich seit der letzten Erhebung nicht verändert.
Bei der Frage, wen man lieber als Bundeskanzler bzw. -kanzlerin hätte, sollen sich 46 Prozent der Studie-Teilnehmer in der paarweisen Gegenüberstellung allerdings für Laschet entschieden haben. Für Baerbock hätten sich 42 Prozent ausgesprochen. Der Rest der Befragten antwortete mit „weiß nicht“. In derselben Umfrage waren Laschet und Baerbock zuvor nach ZDF-Angaben auf 46 Prozent beziehungsweise 44 Prozent gekommen.
Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, könnte die CDU/CSU mit 24 Prozent (minus eins im Vergleich zur vorigen Umfrage) rechnen. Für die Union sei es der historisch schlechteste Wert im Politbarometer. Die Grünen kämen auf 25 Prozent (minus eins).
Die SPD könnte laut dem Sender mit 14 Prozent rechnen, die AfD und die FDP mit jeweils elf Prozent, die Linke mit sieben Prozent. Fast alle Umfragewerte seien unverändert geblieben.
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44 Prozent aller Studie-Teilnehmer trauten den Grünen zu, die Bundesregierung zu führen und das Kanzleramt zu besetzen, hieß es. 54 Prozent trauten ihnen das nicht zu.
Die Recherche wurde von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen in der Zeit vom 18. bis 20. Mai bei 1229 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch durchgeführt.
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