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Hunderte randalieren und zünden Autos an nach einer Gedenkfeier in Wales – Gründe unbekannt

© CC0 / Picasa / FlickrBerittene Polizei in Swanse (Archivbild)
Berittene Polizei in Swanse (Archivbild) - SNA, 1920, 21.05.2021
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In der walisischen Stadt Swansea ist eine Gedenkfeier für einen 19-jährigen Gestorbenen in Ausschreitungen gemündet. Darüber berichten die britischen Medien am Freitag.
Zwischen 100 und 200 Randalierer waren laut Medienberichten in die Unruhen verwickelt, die gegen 20 Uhr am Donnerstag im Swanseas Stadtteil Mayhill ausbrachen. Menschenmengen jubelten und schrien, als Autos angezündet und einen Hügel hinuntergeschoben wurden. Die nahegelegenen Grundstücke wurden beschädigt, indem Randalierer Ziegelsteine in die Fenster schleuderten. Fotos zeigen zwei brennende Autos in der Mitte einer Straße, die von Rauch umgeben sind, während sich die Menschenmenge um sie herum versammelt.
Die Polizei von Südwales warnte den Beteiligten vor „harten Maßnahmen“ und forderte sie auf, das Gebiet zu verlassen. Der Vorfall soll der Polizei zufolge gegen halb zwei Uhr morgens unter Kontrolle gebracht worden sein.
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Laut Informationen des Portals „WalesOnline“ soll die Gewalt bei einer Gedenkfeier für einen populären 19-Jährigen aus der Gegend begonnen haben. Dieser soll plötzlich und ohne Gewalteinwirkung gestorben sein, einige Stunde nachdem er am Dienstagabend mit seinem Großvater das Playoff-Spiel von Swansea City gegen Barnsley im Fernsehen geschaut hatte. Die Ursache für seinen Tod sei noch unbekannt.
Die Gewalt soll die Einheimischen sowie die Verwandten des Gestorbenen durchaus erschreckt haben. Letztere sagten, der Teenager hätte versucht, diese zu stoppen. Nach Medienanhaben wurden bereits Crowdfunding-Seiten eingerichtet, um den Betroffenen zu helfen.
In einer Twitter-Mitteilung nannte Wales Regierungschef Mark Drakeford die Ausschreitungen „absolut inakzeptabel“ und betonte, diese würden „nirgendwo in Wales toleriert“. Er bedankte sich bei der Polizei zudem dafür, die Situation unter Kontrolle gebracht zu haben, sowie für die weitere Überwachung der Situation.
Der Polizeisprecherin Jenny Gilmer zufolge arbeite man nun daran, diesen schrecklichen Vorfall vollständig zu untersuchen. Die Videoüberwachung sowie Social-Media-Aufnahmen sollen genutzt werden, um die Verantwortlichen zu identifizieren und festzunehmen, so Gilmer. Sie betonte zudem das völlig inakzeptable „Ausmaß der Gewalt gegenüber Rettungskräften“.
„Ich möchte der Öffentlichkeit für ihre Unterstützung danken und appelliere an alle, die Informationen oder Videomaterial haben, sich zu melden und uns dieses zur Verfügung zu stellen“, lautete die Pressemitteilung auf der Webseite der Polizei von Südwales.
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