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Macron: Frankreich will Nato wiederbeleben

© AP Photo / Francois MoriTreffen von Emmanuel Macron und Jens Stoltenberg im Elysée-Palast in Paris, Frankreich, der 21. Mai 2021
Treffen von Emmanuel Macron und Jens Stoltenberg im Elysée-Palast in Paris, Frankreich, der 21. Mai 2021  - SNA, 1920, 21.05.2021
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Der französische Präsident Emmanuel Macron hat sich am Freitag nach dem Treffen mit dem Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg über die Beziehungen zwischen Frankreich und der Militärallianz sowie über die Verringerung strategischer Atomwaffen geäußert.
Bei der gemeinsamen Pressekonferenz vor dem Elysée-Palast in Paris forderte der Staatschef mehr Zusammenhalt in dem Militärbündnis. Dafür sei es aber notwendig, dass die aktuellen strategischen Prioritäten der Allianz klargestellt würden.
„Wir wollen die atlantische Allianz wiederbeleben“, sagte Macron.
Der Pressedienst veröffentlichte auf Youtube das Video seiner Rede.
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Vor zwei Jahren hatte Macron von einem „Hirntod“ der Nato gesprochen, als die Vereinigten Staaten unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump ihre Verteidigungs-Verpflichtungen in Europa reduzierten. Nach dem Amtseintritt des US-Präsidenten Joe Biden zog Macron seine Aussagen zurück.
Darüber hinaus begrüßte der französische Staatschef die Wiederaufnahme von Verträgen zwischen den USA und Russland zur strategischen Stabilität. Anfang dieses Jahres unterzeichnete der russische Präsident Wladimir Putin und später auch sein US-Amtskollege Biden eine Vereinbarung zur Verlängerung von New START, des letzten großen atomaren Abrüstungsvertrags der beiden Staaten, um fünf weitere Jahre.
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Macron forderte jedoch einen „neuen adäquaten Rahmen“, da die Welt sich „auf Hochtouren wieder bewaffnet“.
„Wir müssen die strategische Stabilität in Europa wieder aufbauen angesichts der zerfallenden Sicherheits-Architektur, die nach dem Kalten Krieg eingerichtet worden war, unter anderem in Bezug auf die Rüstungskontrolle.“
Die Staats- und Regierungschefs der 30 Nato-Staaten werden am 14. Juni am Nato-Sitz in Brüssel zusammenkommen. Erstmals nimmt Joe Biden daran teil.
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