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Linke spenden 1000 Euro für Rolli-Bus in Kirgistan

© Foto : Andre Hahn / privatDas Team Djamila mit dem kirgisischen Botschafter, von links nach rechts: Peter Halle, Maria Rudz, André Nowak, Erlan Abdyldaev, Shanane Khachatryan, Mario Rödel.
Das Team Djamila mit dem kirgisischen Botschafter, von links nach rechts: Peter Halle, Maria Rudz, André Nowak, Erlan Abdyldaev, Shanane Khachatryan, Mario Rödel. - SNA, 1920, 21.05.2021
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Bundestagsabgeordnete der Linken haben 1000 Euro für einen Kleinbus gespendet, mit dem Rollstuhlfahrer in Kirgistan befördert werden können. Im Beisein des kirgisischen Botschafters Erlan Abdyldaev überreichte der Linken-Abgeordnete Andre Hahn den symbolischen Scheck.
Wie auch in den zentralasiatischen Nachbarstaaten, haben Menschen mit Behinderung in Kirgistan einen schweren Stand. Die von Schlaglöchern übersäten Straßen und maroden Gehwege sind mit dem Rollstuhl kaum befahrbar, barrierefreie Zugänge zu Gebäuden oder Einstiegshilfen in öffentliche Verkehrsmittel bestenfalls Zukunftsvisionen. Die meisten Menschen mit Behinderung fristen ein abgeschiedenes Dasein in den heimischen vier Wänden.
Um wenigstens ein bisschen Abhilfe zu schaffen, haben Abgeordnete der Linken das Projekt „Djamila – ein Rolli-Bus für Kirgistan“ initiiert. In einer Pressemitteilung informiert der Linken-Abgeordnete Andre Hahn am Freitag, dass er dem Projekt im Namen seiner Fraktionskollegen einen symbolischen Scheck in Höhe von 1000 Euro überreicht hat. Das Geld war von Linke-Abgeordneten gespendet worden.
„Während meiner Reise nach Kirgistan im September 2018 anlässlich der 3. Welt-Nomadenspiele konnte ich mich bei einem Treffen in Bischkek mit dem Vorsitzenden des Kirgisischen Behindertenverbands (KROI), Schukurbek Kuchkachow, selbst über die Situation von Menschen mit Behinderungen in Kirgistan und die Arbeit des Behindertenverbandes informieren. Umso mehr freue ich mich, dass der Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften e.V. (BDWO) und der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland 'Für Selbstbestimmung und Würde' e.V. (ABiD) dem Kirgisischen Behindertenverband (KROI) mit seinen 22.000 Mitgliedern einen für die Beförderung von Rollstuhlfahrern und weiteren Menschen mit Behinderungen geeigneten Kleinbus spenden wollen“, schreibt Hahn in der Mitteilung.
Der ABiD führe seit vielen Jahren einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch mit Behindertenorganisationen in Russland sowie allen Staaten Zentralasiens und der östlichen Partnerschaft, bei dem die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Mittelpunkt stehe, um auch Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben und umfassende Teilhabe in einer Gesellschaft ohne Barrieren zu ermöglichen.
„Da diese Arbeit vor allem durch das ehrenamtliche Engagement meines Büroleiters André Nowak erfolgt, der nun auch das Djamila-Projekt initiierte und leitet, weiß ich sehr gut, wie wichtig und hilfreich es ist, dass auch Menschen mit Behinderungen und ihre Organisationen über nationale Grenzen hinweg zusammenarbeiten, und unterstütze daher im Rahmen meiner Möglichkeiten diese zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit sehr gern.“
Gut finde er auch die Idee, den Rolli-Bus mit weiteren Sachspenden zu beladen und in einer Road-Show „Für eine Welt ohne Barrieren!“ von Berlin über Warschau, Minsk, Moskau, Samara und Almaty nach Bischkek zu überführen, so der Linken-Abgeordnete.
Die Schirmherrschaft für das Projekt habe Johann Saathoff (SPD) übernommen, der Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft.
„Ich hoffe, dass das Projekt noch mehr Unterstützung erfährt und erfolgreich realisiert werden kann“, schreibt Hahn.
Kirgistan (Archiv) - SNA, 1920, 18.05.2021
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