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Wegen großen Impfandrangs: Patientenschützer warnen vor Problemen in Arztpraxen

© REUTERS / ANDREAS GEBERTMitabreiter eines Impfzentrums in Karlsfeld
Mitabreiter eines Impfzentrums in Karlsfeld - SNA, 1920, 21.05.2021
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Wegen des großen Ansturms Impfwilliger auf die Arztpraxen befürchten Patientenschützer, dass Menschen mit Erkrankungen wie Diabetes zu kurz kommen. Vielfach seien die Praxen nicht einmal mehr telefonisch zu erreichen.
Wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag berichtet, befürchten Patientenschützer wegen des Andrangs Impfwilliger logistische Probleme in den Arztpraxen. „Es darf nicht sein, dass Patienten mit Arthrose, Diabetes, Asthma oder Herzinsuffizienz Abstriche bei ihrer Therapie hinnehmen müssen“, sagt Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz. Vielfach seien die Praxen nur noch per E-Mail erreichbar, dadurch würden ganze Patientengruppen ausgeschlossen werden. „Das ist unzumutbar“, so Brysch gegenüber der DPA.
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Auch Ärztevertreter haben von Problemen im Praxisbetrieb aufgrund der vielen Impfwilligen berichtet. Brysch erinnert daran, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen verpflichtet sind, für ein qualitativ angemessenes, örtliches und jederzeit bedarfsgerechtes Angebot zu sorgen.
Aktuell werden bundesweit durchschnittlich 611.891 Impfdosen pro Tag verabreicht. Mit Stand vom Donnerstag sind 12,5 Prozent der Bevölkerung bereits vollständig geimpft, 38,8 Prozent haben mindestens eine Impfdosis erhalten. Nach Beschluss von Bund und Ländern soll am 7. Juni die Impfpriorisierung aufgehoben werden.
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