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Fast drei Viertel der Deutschen befürworten Visafreiheit für junge Russen

© CC0 / RJA1988 / PixabayRussischer Reisepass (Symbolbild)
Russischer Reisepass (Symbolbild) - SNA, 1920, 20.05.2021
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Laut einer Forsa-Umfrage wünschen sich 86 Prozent der Deutschen mehr Austausch mit jungen Menschen aus Russland. Fast drei Viertel befürworten eine Einführung der Visafreiheit für junge Russen. Auf der anderen Seite sehen sich immer weniger junge Menschen in Russland als Teil Europas.
Die politischen Spannungen zwischen der Europäischen Union und Russland lassen auch die gesellschaftlichen Gräben weiter vertiefen: Immer weniger junge Russinnen und Russen verstehen Russland als Teil Europas. 71 Prozent der jungen Menschen in Russland unter 25 Jahren betrachten nach einer Umfrage des russischen Meinungsforschungsinstituts Lewada ihr Land nicht mehr als in Europa beheimatet. Für die Zukunft der Beziehungen Russlands mit Europa sind dies schlechte Nachrichten. Deshalb fordern immer wieder Russland gegenüber freundlich eingestellte deutsche Politiker und Unternehmer die Aufhebung der Visa-Pflicht für Menschen unter 25 Jahren und Studierende aus Russland.

Die meisten Deutschen wollen junge Russen ins Land lassen

Dieses Ansinnen unterstützt laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa insgesamt eine überragende Mehrheit der Deutschen. Danach sprechen sich 71 Prozent der Bundesbürgerinnen und -bürger dafür aus, zur Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses zwischen Deutschland und Russland in einem ersten Schritt die Visa-Pflicht für Studierende und junge Menschen unter 25 Jahren aus Russland aufzuheben. Unter den 18- bis 29-jährigen Deutschen wünschen sich sogar 84 Prozent Visafreiheit für Jugendliche und junge Erwachsene aus Russland. Hohe Zustimmung erhält die Forderung dabei grundsätzlich von West- und Ostdeutschen gleichermaßen.

Förderer und Sponsor deutsch-russischer Beziehungen

Die Forsa-Umfrage war von dem deutschen Erdgas- und Erdölunternehmen Wintershall Dea in Auftrag gegeben worden. Wintershall Dea hat seit Jahrzehnten Geschäftskontakte nach Russland und ist einer der europäischen Partner und Unterstützer der Gas-Pipeline Nord Stream 2.
Thilo Wieland, Vorstandsmitglied von Wintershall Dea und dort zuständig für Russland, sagt zu dem Umfrageergebnis:

„In unserer zunehmend vernetzten und globalisierten Welt brauchen wir eine aufgeschlossene und weltoffene Jugend, die selbstbewusst die internationalen Beziehungen von morgen gestaltet. Russland bleibt für Deutschland und die EU ein wichtiger Partner.“

Wintershall Dea ist seit vielen Jahren als Förderer der deutsch-russischen Beziehungen aktiv und engagiert sich auch in der Nachwuchsförderung. Im Rahmen der Städtekooperation zwischen Kassel, einem der Unternehmenssitze von Wintershall Dea, und der westsibirischen Stadt Nowy Urengoi fördert Wintershall Dea unter anderem die Kooperation zwischen dem Schülerforschungszentrum Nordhessen und der Schule Nr. 17 in Nowy Urengoi. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen ein Fortbildungsprogramm für junge Journalistinnen und Journalisten aus Russland, bei dem sie sich in deutschen Redaktionen praktische Kenntnisse der journalistischen Arbeit aneignen und ihre Fähigkeiten erweitern können.
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