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Ex-EU-Kommissar Oettinger fordert mehr Schutz gegen Cyberangriffe aus Russland und China

© AFP 2021 / Philipp von Ditfurth / dpa / AFPGünther Oettinger, Ex-Ministerpräsident von Baden Württemberg und ehemaliger EU-Kommissar für Energie, Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Haushalt und Personal (Archiv)
Günther Oettinger, Ex-Ministerpräsident von Baden Württemberg und ehemaliger EU-Kommissar für Energie, Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Haushalt und Personal (Archiv) - SNA, 1920, 20.05.2021
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Der dritte Weltkrieg wird nach Meinung eines angesehenen deutschen Politikers von Geheimarmeen, ohne Panzer und Artillerie geführt werden.
Günther Oettinger, Ex-Ministerpräsident von Baden Württemberg und ehemaliger EU-Kommissar für Energie, Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Haushalt und Personal, äußerte sich in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“ zu einem möglichen Szenario des dritten Weltkrieges.

Massive Cyberangrffe auf westliche Länder

Der Politiker erinnerte an einige Cyberangriffe in westlichen Ländern: das Knacken von Angela Merkels Computer im Jahr 2015 sowie Attacken auf das Gesundheitssystem in Irland, auf die US-Unternehmen Colonial Pipeline und Solarwinds und auf staatliche Strukturen in Amerika und Deutschland.
„Eines aber steht fest: Der Dritte Weltkrieg findet nicht zu Lande, zu Wasser und zur Luft statt, sondern virtuell im Cyberspace – ohne Panzer und Kanonendonner“, sagte Oettinger.

Die "robusteste Cybermacht" Russland

Zu den führenden Cybermächten zählte der Politiker Russland, die USA, China, Israel und den Iran. Dabei sei Russland in dieser Hinsicht am „robustesten“. Er rief Deutschland auf, sich auf die Cybersicherheit stärker zu konzentrieren. „In der deutschen Wirtschaft muss Cybersicherheit Chefsache werden, zumal es einen gewaltigen Nachholbedarf gibt“, betonte Oettinger.
Und was mache die Europäische Union? Sie lege für die Jahre 2021 bis 2027 ein lediglich 1,5 Milliarden Euro schweres Sicherheitsprogramm auf. Das mache pro Jahr 230 Millionen Euro aus, bei 27 Mitgliedern seien das im Jahr rechnerisch weniger als zehn Millionen Euro pro Land.
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„Da dürften den geheimen Cyberarmeen Moskaus und Pekings vor Angst schon jetzt die Knie schlottern. Oder sie lachen sich einfach schlapp", hieß es in dem Beitrag.

Moskau weist Anschuldigungen zurück

Russland wird immer wieder beschuldigt, für Cyberattacken in aller Welt verantwortlich zu sein. Zuletzt sorgte der Angriff auf den US-amerikanischen IT-Dienstleister Solarwinds für Aufsehen. Moskau weist alle Anschuldigungen als haltlos zurück und ruft zu einer transparenten Kooperation im Bereich der digitalen Sicherheit auf.
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