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Apple macht seine Nutzer zu digitalen Sklaven: Telegram-Gründer kritisiert iPhone-Hersteller

© AFP 2021 / LOIC VENANCEEin Smartphone
Ein Smartphone - SNA, 1920, 20.05.2021
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Der Gründer des beliebten russischen sozialen Netzwerks VKontakte und des Instant-Messaging-Dienstes Telegram, Pawel Durow, hat die Nutzerpolitik des Hard-und Softwareentwicklers Apple scharf kritisiert. Denn seiner Ansicht nach verwandelt dieser User in „digitale Sklaven“.
In einer Telegram-Mitteilung reagierte Durow auf eine Recherche der Zeitung „The New York Times“ über Apples Zugeständnisse an chinesische Behörden im Bereich der Sicherheit von Nutzerdaten. Die Nachricht sei „traurig, aber nicht überraschend“, äußerte er.
Der US-Tech-Riese sei „sehr effizient bei der Umsetzung seines Geschäftsmodells, das auf dem Verkauf von überteuerter, veralteter Hardware an die Kunden basiert, die in ihrem Ökosystem gesperrt sind“.
„Jedes Mal, wenn ich ein iPhone benutzen muss, um unsere iOS-App zu testen, fühle ich mich ins Mittelalter zurückgeworfen“, beanstandete er. Die iPhone-Bildschirme mit der Bildwiederholfrequenz von 60 Hz könnten nicht mit den 120Hz-Displays moderner Android-Telefone mithalten, die viel flüssigere Animationen unterstützten.
Das Schlimmste an der Technik von Apple seien jedoch nicht „klobigere“ Geräte oder die veraltete Hardware, betonte Durow: „Der Besitz eines iPhones macht Sie zu einem digitalen Sklaven von Apple – Sie dürfen nur Apps verwenden, die Apple Sie über seinen App Store installieren lässt, und Sie können nur iCloud von Apple verwenden, um Ihre Daten standardmäßig zu sichern.“
Daher sei es keine Überraschung, dass die „totalitäre Vorgehensweise“ von Apple von der Kommunistischen Partei Chinas so geschätzt werde: Dank Apple habe diese nun die vollständige Kontrolle über die Apps und Daten aller ihrer Bürger, die sich auf iPhones verlassen würden, schrieb er abschließend.
iPhone XS - SNA, 1920, 05.05.2021
Apple investiert 410 Mio. in Unternehmen zur Entwicklung von iPhone-Komponenten
Zuvor hatte die Zeitung „The New York Times“ berichtet, dass die chinesischen Behörden und der Apple-Vorstandsvorsitzende Tim Cook sich auf einen Kompromiss geeinigt haben: Das US-Unternehmen habe seine Verschlüsselungstechnologie für Messaging-Dienste in den iPhones aufgegeben, nachdem diese von den chinesischen Behörden verboten worden sei – trotz Apples Bekenntnissen zu den Bürgerrechten und dem Datenschutz.
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