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NRW: Nach Entdeckung von Tunnel zur Bank – Spurenexperten vor Ort im Einsatz

© AFP 2021 / JOHANNES EISELEEingang eines Tunnels zu einer Volksbank in Berlin-Steglitz, durch den die Täter im Januar 2013 mit ihrer Beute - Geld, Gold und Schmuck im Gesamtwert von zehn Millionen Euro - geflüchtet waren.
Eingang eines Tunnels zu einer Volksbank in Berlin-Steglitz, durch den die Täter im Januar 2013 mit ihrer Beute - Geld, Gold und Schmuck  im Gesamtwert von zehn Millionen Euro - geflüchtet waren.   - SNA, 1920, 19.05.2021
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Einen Tag nach dem Fund eines Tunnels bei einer Volksbank in Spenge (Nordrhein-Westfalen) setzen die Behörden Ermittlungen fort. Polizeilichen Angaben zufolge sind Spurenexperten des Polizeipräsidiums in Bielefeld bereits am Tatort im Einsatz, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch meldet.
Bauarbeiter, die am Vortag nur eine Unebenheit an einem Kundenparkplatz einer Volksbank beheben sollten, entdeckten aber einen Tunnel, durch den Einbrecher in die Bank eindringen wollten. Das kriminelle Machwerk flog somit kurz vor Vollendung auf.

Zuerst wurde Wasserschaden vermutet

Die ersten unebenen Steine neben der Bank waren schon am Freitag aufgefallen, in den Tagen danach kamen weitere hinzu. Zunächst ging man von einem Wasserschaden aus, deshalb beauftragte die Volksbank eine Fachfirma. Doch bei den Reparaturdiensten fanden die Bauarbeiter Holzplanken in etwa zwei Metern Tiefe, unter denen der Tunnel war.
Der mit Holzplanken abgestützte Tunnel war sieben bis acht Meter lang und etwa einen Meter breit. Ermittlern zufolge bleiben noch viele Fragen offen, darunter was mit dem beim Tunnelbau angefallenen Erdaushub passiert ist.
„Nach bisherigen Erkenntnissen gehen wir davon aus, dass mögliche Täter versuchten, durch diesen Tunnel in das Innere der Volksbank zu gelangen“, sagte eine Polizeisprecherin. „So etwas erlebt man sonst nur im Fernsehen. Das ist Wahnsinn“, sagte ein Volksbank-Mitarbeiter .
rote Krawatte (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.05.2021
Osthessen: Mann überfällt Bank mit roter Krawatte und grüner Tüte
Die Kleinstadt Spenge mit rund 15 000 Einwohnern liegt unweit von Herford in Ostwestfalen. Die Volksbank befindet sich direkt neben einem Pflegezentrum. Die Täter sollen die Grabungsarbeiten in einem Trafohäuschen eines Stromnetzbetreibers begonnen haben, an dem sie vorsorglich das Schloss ausgetauscht hatten.

Spektakulärer Raub in Berlin-Steglitz 2013

2013 war bereits in Berlin-Steglitz ein etwa 45 langer Tunnel entdeckt worden, der zu einer Volksbank führte. Die Täter mussten knapp 120 Tonnen Sand wegbuddeln, um in den Tresorraum mit den Schließfächern zu gelangen. Die Beute – Geld, Gold und Schmuck - betrug zehn Millionen Euro. Auch acht Jahre danach bleibt die Tat ein Rätsel.
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