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Netanjahu lehnt Bidens Aufruf zu Deeskalation in Gaza ab

© REUTERS / Sebastian Scheiner/Pool via REUTERSIsraels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Tel Aviv, 19. Mai 2021
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Tel Aviv, 19. Mai 2021 - SNA, 1920, 19.05.2021
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Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat am Mittwoch Forderungen von US-Präsident Joe Biden zur Beendigung der Operation im Gazastreifen abgelehnt. „Ich bin entschlossen, diese Operation fortzusetzen, bis ihr Ziel erreicht ist“, erklärte Netanjahu nach Angaben der Nachrichtenagentur AP.
Bei der Operation kamen bereits Hunderte Menschen ums Leben.
Zuvor hatte Biden nach Angaben des Weißen Hauses Netanjahu in einem Telefonat gesagt, dass er noch im Laufe des Tages eine „deutliche Deeskalation (...) auf dem Weg zu einer Waffenruhe“ erwarte.

Netanjahu will nicht einlenken

Netanjahus harte Äußerungen markierten die erste öffentliche Kluft zwischen den beiden engen Verbündeten seit Beginn der Kämpfe in der vergangenen Woche und könnten die internationalen Bemühungen um einen Waffenstillstand erschweren. Biden hatte es zuvor vermieden, Israel direkter und öffentlicher auf einen Waffenstillstand mit der militanten Hamas im Gazastreifen zu drängen.
Ziel des Militäreinsatzes gegen die islamistische Hamas im Gazastreifen sei es, den Bürgern Israels Sicherheit und Ruhe zu verschaffen, schrieb Netanjahu auf Twitter. Er bedankte sich beim US-Präsidenten, dass er sich für das Selbstverteidigungsrecht Israels ausgesprochen hatte.
Benjamin Netanjahu (Archiv) - SNA, 1920, 16.05.2021
Hamas will Gazastreifen in „Terroristenlager“ verwandeln - Netanjahu
Netanjahu hatte bereits wiederholt erklärt, die Operation voranzutreiben. Seine harte Reaktion auf Biden signalisiert, dass er nicht die Absicht hat aufzuhören. In einem weiteren Zeichen einer möglichen Eskalation hatten Militante im Libanon am Mittwoch mehrere Raketen auf Nordisrael abgefeuert.
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