Großrazzia gegen Verbreitung von Kinderpornografie: Berliner Polizei durchsucht Dutzende Objekte

Berliner Polizei - SNA, 1920, 19.05.2021
In Berlin ist es in den frühen Mittwochmorgenstunden zu einer Großrazzia gegen Konsumenten und Verbreiter von Kinderpornografie gekommen.
Durchsucht wurden von Mitarbeitern des Landeskriminalamtes (LKA) mehr als 40 Objekte in der Hauptstadt. DPA meldet, dass es um den Verdacht der Verwendung und Verbreitung kinderpornografischer Abbildungen, also Abbildungen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs, gehe.
Medienberichten zufolge wurde die Aktion lange geplant und geheim gehalten. An der Operation beteiligten sich demnach mehr als 200 Beamte.
„Die Beamten verfügen berlinweit über mehrere Dutzend Durchsuchungsbeschlüsse, beschlagnahmen Festplatten, CDs und USB-Sticks sowie Mobiltelefone, die später ausgewertet werden“, hieß es.
Die Tatverdächtigen seien zwischen 17 und 84 Jahre alt. „Einige der insgesamt 42 Tatverdächtigen – ausschließlich Männer – sollen Missbrauchsbilder über Whatsapp geteilt, andere Bilder auf Instagram und Facebook hochgeladen haben.“
Polizist in Deutschland (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.01.2021
Erneut bundesweite Razzia gegen Kinderpornografie – 65 Verdächtige im Visier
Anfang Mai hatte die Polizei Bayern während einer Kinderpornografie-Razzia 49 Objekte durchsucht, gegen 51 Verdächtige wurde ermittelt.
Im April hatte das Bundeskriminalamt (BKA) darüber informiert, dass eine der weltweit größten Kinderpornografie-Plattformen im Internet zerschlagen wurde. Mehrere Männer wurden als mutmaßliche Betreiber in Deutschland festgenommen. Die Darknet-Plattform soll mehr als 400.000 Mitglieder in vielen Ländern gehabt haben.
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