Tödliche Flucht aus Psychiatrie in NRW – 44-Jähriger legt Geständnis ab

CC0 / Pixabay/succo / Gericht (Symbolbild)
Gericht (Symbolbild) - SNA, 1920, 19.05.2021
Knapp ein Jahr nach der tödlich verlaufenen Flucht zweier Straftäter aus einer geschlossenen Psychiatrie in Bedburg-Hau ist im Landgericht Kleve der Prozess gegen den überlebenden Ausbrecher gestartet. Der Angeklagte schilderte den Ablauf der Flucht und machte Geständnisse. Das teilte die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch mit.
Der 44-Jährige hat nach eigenen Worten einem Pfleger ein Messer an den Hals gehalten und ihn gezwungen, ihn und einen Mitpatienten aus der Anstalt zu bringen. Dann habe er auch das dem Pfleger gestohlene Auto bis Aachen gesteuert.
Wie die Rechtsanwältin des 44-Jährigen sagte, hat ihr Mandat kurz vor der Flucht erfahren, dass er nach seinem Maßregelvollzug zur Drogenentgiftung weiter in reguläre Haft kommen sollte. Das habe ihn völlig aus der Bahn geworfen.
Mädchen in einer Gesichtsmaske (Symbolbild) - SNA, 1920, 19.05.2021
Kinderärzte warnen vor Triage in Psychiatrie
Der 44-Jährige war in Aachen, seinem früheren Wohnort, einen Tag nach der Flucht festgenommen worden. Sein zur Tatzeit 37 Jahre alter Kompagnon wurde von der Polizei erschossen, weil er eine unbeteiligte Frau auf einem Spielplatz mit einem Messer bedroht und die Waffe trotz mehrerer Warnungen nicht fallengelassen hatte.
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