Nicht nur Außengastronomie: Giffey wirbt für Gespräche über Rückkehr zu Schul-Regelbetrieb

© AP Photo / Michael ProbstSchulkinder
Schulkinder - SNA, 1920, 19.05.2021
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat für Gespräche über eine Rückkehr zum Schul-Regelbetrieb geworben. Eine Voraussetzung dafür sollte ihrer Ansicht nach die Impfung von Eltern und betroffenen Fachkräften sein. Dies berichtet die Deutsche Presse-Agentur.
„Wir müssen jetzt gucken, dass die Kinder Schritt für Schritt in die Normalität zurückkehren können. Und wenn wir über Außengastronomie reden, dann müssen wir genauso darüber reden, wie kommen wir jetzt wieder zu einem vollen Regelbetrieb zurück“, sagte die SPD-Politikerin am Dienstagabend in der RBB-Sendung „Wir müssen reden!“.
Notwendige Instrumente dafür seien „Schützen, Testen, Impfen“ – also auch die Impfung von Eltern und Fachkräften, die mit Kindern in Kontakt sind.

Bundesschülerkonferenz fordert vor allem Vakzinierung von Schülern mit Biontech/Pfizer

Für den Fall einer baldigen Zulassung des Impfstoffs von Biontech für Kinder ab zwölf Jahren fordert die Bundesschülerkonferenz eine bevorzugte Immunisierung von Schülern mit dem Vakzin.
„Für ab Zwölfjährige gibt es mit Biontech nur einen einzigen Impfstoff, der rasch zugelassen wird“, äußerte Generalsekretär Dario Schramm gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch). Dafür müssten Impfmobile an die Schulen kommen – das sei der einfachste Weg.
Eine Frau bekommt am 7. April in einer Arztpraxis in Hagen eine Impfung mit BionTech.  - SNA, 1920, 17.05.2021
Stiko nennt Zeitpunkt für „Auffrischung“ der Impfung – Lauterbach hält sie schon im Herbst für nötig
In der EU darf das Vakzin von Biontech/Pfizer bislang nur Menschen ab 16 Jahren gespritzt werden. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA will aber noch im Mai über die Zulassung des Impfstoffs ab zwölf Jahren entscheiden.

Probleme für Hausärzte nach Aufhebung der Impf-Priorisierung

Mit Blick auf die bundesweite Aufhebung der Priorisierung bei Corona-Impfungen am 7. Juni warnte die Ministerin vor einem Problem, mit dem Hausärzte schon bald konfrontiert werden könnten: „Es ist ja klar, wenn die Priorisierung aufgehoben wird, dann geht der Run los. Solange nicht ausreichend Impfstoff da ist, werden Hausärzte ein Problem haben.“
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