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Nach umstrittener Äußerung über IS: Libanons Außenminister tritt zurück

© REUTERS / ISSAM ABDALLAHAußenminister des Libanons Charbel Wehbe
Außenminister des Libanons Charbel Wehbe - SNA, 1920, 19.05.2021
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Der Außenminister des Libanons Charbel Wehbe hat am Mittwoch beim Präsidenten des Landes Michel Aoun ein Rücktrittsgesuch eingereicht, wie der Pressedienst des Präsidenten auf Twitter mitteilte. Dem sei seine Aussage vorausgegangen, wonach die Golfstaaten den Terrorismus unterstützen.
„Präsident Aoun hat sich mit dem Außenminister Charbel Wehbe getroffen, der ein Schreiben mit der Bitte überreicht hat, ihn von seiner Funktion zu entbinden“, heißt es in der Mitteilung.
Am Montag hatte der Außenminister in einem Live-Interview mit dem TV-Sender Al-Hurra erklärt, dass Saudi-Arabien und einige Golfstaaten die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (auch Daesh, IS)* unterstützen würden und diese in den Libanon, die irakischen Provinzen Ninawa und Anbar sowie in das syrische Palmyra gebracht hätten.
Seine Aussage wurde als Hinweis wahrgenommen, dass eine Reihe von Golfstaaten an der Unterstützung von Terrororganisationen und der Ausweitung des Einflusses der Terrormiliz „Islamischer Staat“ in der Region beteiligt seien.
Die Aussage löste einen Skandal aus. Am Dienstag legten Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Golf-Kooperationsrat im Zusammenhang mit der Aussage des libanesischen Außenministers offiziell ihren Protest ein.
Charbel Wehbe war am 3. August 2020 zum Außenminister des Libanons ernannt worden.
* eine Terrororganisation, in Russland und Deutschland verboten
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