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Versunkenes Dorf in Südtiroler See kommt wieder zum Vorschein – Fotos und Videos

© AFP 2021 / MIGUEL MEDINAGraun im Vinschgau
Graun im Vinschgau  - SNA, 1920, 18.05.2021
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Das vor sieben Jahrzehnten im Reschensee im Vinschgau in Südtirol versunkene Dorf Graun ist aufgrund von Instandhaltungsarbeiten an dem See wieder sichtbar geworden. Der See ist vor allem durch den aus dem Wasser ragenden Kirchturm aus dem 14. Jahrhundert bekannt.
Wegen Instandhaltungsarbeiten wurde Wasser aus dem Reschensee abgelassen, sodass die Ruinen des 1950 gefluteten Dorfes wieder zum Vorschein kamen, wie der Tourismusverein Reschenpass mitteilte. Der außergewöhnliche Ort lockte einige Besucher an, die in sozialen Netzwerken mehrere Fotos von den Überresten des Dorfes veröffentlichten und ihre Eindrücke teilten.
Bei manchen Ruinen waren sogar noch die Hauswände oder Treppen zu erahnen. Es sei seltsam gewesen, das geflutete Dorf zu sehen und zwischen den Trümmern der Häuser gehen zu können, schrieb die Instagram-Nutzerin Luisa Azzolini. „Ein Stück Südtiroler Geschichte ist wieder aufgetaucht“, so die Frau.
Im Jahr 1950 waren die Dörfer Reschen und Graun geflutet worden, um einen Speichersee für ein Wasserkraftwerk zu bilden. Die einheimische Bevölkerung wurde dabei völlig übergangen. Beinahe 150 Familien wurden ihrer Existenz beraubt, und die Hälfte davon zur Auswanderung gezwungen. Nur der Kirchturm aus dem 14. Jahrhundert war aus Denkmalschutzgründen stehen gelassen worden.
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