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Nordmazedonien weist russischen Diplomaten aus

© SNA / Alexey VitvizkySkopje
Skopje - SNA, 1920, 18.05.2021
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Nordmazedonien hat einen russischen Diplomaten zur Persona non grata erklärt, wie das Außenministerium der Republik am Dienstag mitteilte. Demnach muss der Mitarbeiter der diplomatischen Mission innerhalb von sieben Tagen, seit dem 14. Mai, das Land verlassen.
Die russische Botschaft in Skopje bestätigte gegenüber Agentur RIA Novosti die Ausweisung des Diplomaten. Gegenmaßnahmen würden in Aussicht gestellt, heißt es.
Nordmazedonien ist ein weiteres europäisches Land, das in den vergangenen Monaten die Ausweisung russischer Diplomaten verkündet hat.
Prag - SNA, 1920, 17.04.2021
Tschechien weist 18 russische Diplomaten aus
Tschechien hatte Mitte April russischen Geheimdiensten vorgeworfen, hinter der Explosion im Munitionslager im tschechischen Vrbetice im Jahr 2014 zu stecken. In diesem Zusammenhang verwies Tschechien 18 russische Diplomaten des Landes. Moskau wies den Vorwurf zurück und erklärte als Reaktion 20 Mitarbeiter der tschechischen Botschaft für unerwünscht.
Aus Solidarität mit Tschechien hatten Polen, die Ukraine, die Slowakei, Lettland, Litauen, Estland, Rumänien und Bulgarien ebenfalls russische Diplomaten ausgewiesen. Moskau reagierte gleichermaßen.

Explosion in Vrbetice 2014

Mitte April hatte Tschechien russische Geheimdienste für eine Explosion in Vrbetice verantwortlich gemacht und 18 Mitarbeiter der russischen Botschaft in Prag des Landes verwiesen. Russland reagierte mit der Ausweisung von 20 tschechischen Diplomaten und erklärte, die Anschuldigungen seien „absurd und empörend“.
Der tschechische Präsident Miloš Zeman (Archivbild) - SNA, 1920, 16.05.2021
Moskau nimmt Tschechien in Liste „unfreundlicher Staaten“ auf: Zeman spricht von „Dummheit“
Dem Kreml zufolge hat der Skandal den Beziehungen beider Länder einen großen Schaden zugefügt. Das Außenministerium in Moskau bezeichnete die Handlungen Tschechiens als Teil einer „groß angelegten Kampagne des Westens“.
Tschechiens Präsident Milos Zeman erklärte indes, die tschechischen Geheimdienste hätten ihm sechs Jahre lang gar nichts über etwaige Verdachtsmomente gegen Russland berichtet. Die Explosion im Munitionslager Vrbetice könne auch auf Fahrlässigkeit dortiger Mitarbeiter oder auf ein „Spiel ausländischer Geheimdienste“ zurückzuführen sein.
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