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Nachtnews: Biden unterstützt Waffenruhe im Nahost-Konflikt, Wasser nicht verschwenden

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 18.05.2021
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Biden unterstützt Waffenruhe im Nahost-Konflikt; Österreich erlaubt Einreise aus Deutschland ohne Quarantäne; Aggressive Stimmung bei Hausärzten wegen Impfstoffnachfrage; Kinder- und Jugendärzte fordern schnelle Schul- und Kitaöffnungen; Für Netto-Null bis 2050 Energiesektor fundamental ändern; Wasser nicht verschwenden sagen Katastrophenschützer
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

Biden unterstützt Waffenruhe im Nahost-Konflikt

Im Nahost-Konflikt zwischen Israel und Palästinensern hat sich US-Präsident Joe Biden für eine Waffenruhe ausgesprochen. Biden habe in einem Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsidenten, Benjamin Netanjahu, seine Unterstützung für eine Waffenruhe zum Ausdruck gebracht, teilte das Weiße Haus mit. Der US-Präsident habe mit Netanjahu auch über dahingehende Bemühungen der Vereinigten Staaten gemeinsam mit Ägypten und anderen Partnern diskutiert. Weiter hieß es in der Mitteilung, Biden habe seine Unterstützung für Israels Recht auf Selbstverteidigung bekräftigt.

Österreich erlaubt Einreise aus Deutschland ohne Quarantäne

Österreich erlaubt ab Mittwoch die Einreise aus Deutschland ohne Quarantäne. Das erklärte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein mit Verweis auf eine neue Verordnung. Verpflichtend bleibe allerdings der Nachweis einer Impfung, Testung oder Genesung. In vielen Staaten gehen die Infektionszahlen zurück, daher könne man parallel zu den Öffnungsschritten im Land auch Erleichterungen bei der Einreise nach Österreich umsetzen, sagte Mückstein.

Aggressive Stimmung bei Hausärzten wegen Impfstoffnachfrage

Der Hausärzteverband Nordrhein hat auf massive Probleme im Zuge der Corona-Impfungen hingewiesen. Verbandschef Oliver Funken sagte der „Rheinischen Post“, die Hausärzte erlebten eine extrem aggressive Stimmung bei der Impfstoffnachfrage. Im Augenblick liefen die Telefone in den Praxen heiß, sodass diese zunehmend Schwierigkeiten bei der Regelversorgung hätten. Zahlreiche Hausarztpraxen meldeten sich deshalb vom Impfsystem wieder ab. Es könne nicht sein, dass die Mitarbeiter angesichts der chaotischen Situation in die innere Kündigung gingen, weil sie mit dem Massenansturm nicht klarkämen. Er hoffe, dass sich die Situation Ende des Monats mit zusätzlichen Impflieferungen entspanne.

Kinder- und Jugendärzte fordern schnelle Schul- und Kitaöffnungen

Kinder- und Jugendärzte haben schnelle Schul- und Kitaöffnungen gefordert und vor verheerenden Langzeitfolgen der Corona-Maßnahmen gewarnt. Schulen und Kitas sollten schnell geöffnet werden, natürlich gemäß den geltenden Leitlinien und mit angemessenen Testungen, forderte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Jörg Dötsch, in der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Von Impfungen dürften die Schulöffnungen nicht abhängig gemacht werden. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte kritisierte die politische Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen während der Pandemie scharf.

Für Netto-Null bis 2050 Energiesektor fundamental ändern

Um das Netto-Nullemissionsziel bis 2050 zu erreichen, ist einem Bericht zufolge eine beispiellose Transformation im Energiesektor notwendig. Die bisherigen Klimazusagen der Regierungen reichten nicht aus, heißt es in einem heute veröffentlichten Bericht der Internationalen Energieagentur mit Sitz in Paris. Es gebe einen Weg, das Nullemissionsziel bis 2050 zu erreichen, dieser sei aber schmal. Die Art und Weise, wie Energie weltweit produziert, transportiert und genutzt wird, müsse sich fundamental ändern, heißt es weiter. Es dürfe etwa ab heute keine Investitionen in neue Projekte zur Versorgung mit fossilen Brennstoffen mehr geben. Es brauche außerdem eine Politik, die den Verkauf von Neuwagen mit Verbrennungsmotor bis 2035 beende, schreiben die Fachleute.

Wasser nicht verschwenden sagen Katastrophenschützer

Angesichts des Klimawandels hat der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zum umsichtigen Umgang mit Wasser aufgerufen. Er wolle keinen Alarm schlagen, dazu sei es noch zu früh. Aber ein ressourcenschonender, nachhaltiger Umgang mit Wasser sowie eine erhöhte Selbstschutz- und Selbsthilfefähigkeit in der Bevölkerung bei extremen Wetterlagen sei bereits heute sehr angezeigt, sagte Armin Schuster dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
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