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Lawrow: Deutschland verstärkt Linie zur Eindämmung Russlands – Moskau aber für Dialog offen

© SNA / Alexej WitwitskiRussland und Deutschland (Symbolbild)
Russland und Deutschland (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.05.2021
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Laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow sind es derzeit schwierige Zeiten für die deutsch-russischen Beziehungen. Denn die Bundesrepublik verstärkte während der Pandemie die Linie zur Eindämmung Russlands, wie er in einer Rede im Rahmen der „Potsdamer Begegnungen“ schilderte.
„Leider hat das allgemeine Unglück bislang nicht zu einem Zusammenschluss der internationalen Gemeinschaft geführt. Schwierige Zeiten erleben auch die deutsch-russischen Beziehungen. Man muss konstatieren, dass man in Berlin lediglich die Linie zur Eindämmung des Systems Russlands verstärkt hat“, so Lawrow.
Die hohen Tribünen in Deutschland stellten Russland regelmäßig „beinahe als Bedrohung für die europäische Sicherheit“ dar. Er verwies auf grundlose und zunehmend absurde Vorwürfe gegen Moskau. Auch einige deutsche Medien seien sehr antirussisch motiviert.

„Dadurch verstärkt sich das Vertrauensdefizit und es setzt sich die gefährliche Erosion des Fundaments unserer Verbindungen fort.“

Zugleich betonte der Außenminister, dass Moskau nicht an einer Konfrontation mit Berlin interessiert sei.
„Während wir alles Notwendige zum Schutz der nationalen Interessen unternehmen, sprechen wir uns in den Beziehungen zu Deutschland für die Schaffung einer positiven Tagesordnung für das breiteste Themenspektrum aus.“
Moskau sei für einen Dialog offen, aber „für einen fairen und gegenseitig respektvollen Dialog“.
Die Flagge der Bundesrepublik Deutschland (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.05.2021
„Deutschlandjahre“ in den USA und Russland im Vergleich
„Wir wissen, dass es in Deutschland viele gibt, die daran interessiert sind, Beziehungen auf Grundlage der Gleichberechtigung und mit Rücksicht auf die gegenseitigen Interessen aufzubauen“, so der Spitzendiplomat abschließend.
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