Lastkahn sinkt bei Zyklon in Indien – etwa 100 Vermisste

© REUTERS / INDIAN NAVYNach dem Zyklon "Tauktae": Personal der indischen Marine rettet Menshcn von einem gesunkenen Lastkahn
Nach dem Zyklon Tauktae: Personal der indischen Marine rettet Menshcn von einem gesunkenen Lastkahn - SNA, 1920, 18.05.2021
Nach dem Seeunfall, der sich mit einem Lastkahn während des starken Wirbelsturms „Tauktae“ vor der Küste der indischen Stadt Mumbai ereignet hat, werden noch etwa 100 Menschen vermisst. Dies berichtet die deutsche Presse-Agentur am Dienstag.
Die indische Marine konnte nach eigenen Angaben 177 Menschen retten, die am Dienstag auf dem von einer staatlichen Ölfirma betriebenen Schiff waren.
Die Rettungsarbeiten mit zwei Schiffen und Helikoptern gestalteten sich schwierig, weil die Wellen sehr hoch und die Winde stark seien, schilderte ein Marinesprecher der DPA am Dienstag. Zudem habe die Marine noch von einem anderen Schiff mit 137 Crewmitgliedern einen Hilferuf erhalten und Hilfe sei unterwegs.
Der Wirbelsturm war Ende vergangener Woche entstanden und hat an der Westküste Indiens für Verwüstung, Wind und Regen gesorgt. Mindestens 19 Menschen sind ums Leben gekommen, wie örtliche Katastrophenschutzbehörden mitteilten.
Am Montagabend suchte der Zyklon „Tauktae“ den westindischen Bundesstaat Gujarat heim und beeinträchtigte die Infrastruktur und die Landwirtschaft. Laut dem Chief Minister Vijay Rupani wurde die Stromversorgung in 2400 Dörfern des Bundesstaates beschädigt. Fast 160 Straßen seien zerstört, 40.000 Bäume entwurzelt und mehrere Häuser beschädigt worden.
Der Zyklon „Tauktae“ stürmt auf die Küsten von Mumbai. - SNA, 1920, 18.05.2021
Nach heftigem Wirbelsturm: 127 Schiffspassagiere vor Küste Indiens vermisst
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters wurden mehr als 200.000 Menschen aus ihren Häusern in Gujarat evakuiert.
Die Windgeschwindigkeiten haben 170 Kilometern pro Stunde betragen, wie der indische meteorologische Dienst mitteilte. Inzwischen habe sich der Sturm etwas abgeschwächt – die Meteorologen haben den Zyklon von „extrem schwer“ auf „sehr schwer“ herabgestuft.
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