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Kramp-Karrenbauer will nationales Führungskommando schon im nächsten Jahr aufbauen

© REUTERS / POOLBundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer  - SNA, 1920, 18.05.2021
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Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer will die Weichen für ein nationales Führungskommando der Bundeswehr schon von April 2022 an stellen. Ein entsprechendes Dokument sollen nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur die CDU-Politikerin und der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, vorgelegt haben.
Das Eckpunktepapier zur Zukunft der Bundeswehr, das am Dienstag in Berlin an Fachpolitiker geschickt wurde, soll Vorhaben enthalten, die über die Amtszeit der aktuellen Bundesregierung hinausgehen.
Das nationale Kommando der Bundeswehr, das von Berlin und Bonn aus Einsätze von der Amtshilfe und Unterstützung bei Katastrophen bis hin zur Landesverteidigung steuern solle, soll von April 2022 an aufgebaut werden.
Bundeswehr-Soldat in Afghanistan (Archivbild) - SNA, 1920, 18.05.2021
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„Der künftige Befehlshaber des Territorialen Führungskommandos ist zugleich Nationaler Territorialer Befehlshaber. Das Territoriale Führungskommando nimmt territoriale Aufgaben im Inland, inklusive Hilfe bei Naturkatastrophen, nationalen Notlagen und besonders schweren Unglücksfällen, wahr“, zitiert die DPA aus dem ihr vorliegenden Dokument. „Es koordiniert den Aufmarsch der Streitkräfte im Rahmen von Nato- und EU-Operationen und verantwortet den Heimatschutz und die Nationale Territoriale Verteidigung.“
Das Papier ziele darauf ab, eine „Kopflastigkeit“ der Streitkräfte und ihrer umfangreichen Stäbe zu verringern und die Einsatzfähigkeit zu erhöhen. Die Streitkräfte sollen auf vier „Dimensionen“ – Heer, Luftwaffe, Marine und Cybertruppe – hin organisiert werden.
KSK-Soldaten bei einer Übung (Archivfoto) - SNA, 1920, 09.05.2021
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Reformbedarf werde dem Beschaffungswesen bescheinigt – aber auch der Wehrverwaltung, wo „kopflastige Strukturen“ korrigiert werden sollten, und auch im Ministerium selbst.
„Analog zur Reduzierung der Stabslastigkeit der Bundeswehr und der Dezentralisierung der Wehrverwaltung sollte in der nächsten Legislaturperiode auch das Ministerium konsequent verschlankt und auf seine Kernaufgaben reduziert werden“, heißt es im Dokument.
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