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Chinesisches Fischverarbeitungswerk beschwört Umweltkatastrophe in Westafrika herauf – Medien

© CC0 / lapping / PixabayAtlantikküste im Westen Afrikas (Symbolbild)
Atlantikküste im Westen Afrikas (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.05.2021
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Afrikanischen Tropen an der Atlantikküste droht eine Umweltkatastrophe. Einem Bericht des „Guardian“ zufolge bringt der Bau einer chinesischen Fischverarbeitungsfabrik an der Küste die Tier- und Pflanzenwelt der Region in Gefahr.
Ein Geschäft mit der Regierung von Sierra Leone habe die Chinesen nur 55 Millionen US-Dollar gekostet. Das Objekt solle eine Fläche von etwa 100 Hektar einnehmen und werde unmittelbar an bewachte Zonen eines Nationalparks angrenzen, wo in das Rote Buch eingetragene Tiere ihr Lebensareal hätten, heißt es in dem am Montag veröffentlichten Bericht.
„Bedroht würden auch Wale und Delphine, die sich ab und zu in die örtliche Bucht verirren“, behaupten die Autoren des Berichts.

Auch Ökotourismus bedroht

Tito Gbandewa, der Umwelttourismus durch Sierra Leones Strände organisiert, befürchtet, dass der Ozean durch das Abwasser der Fabrik verschmutzt werde. „Sie (Chinesen) werden alles verderben, dem Tourismus droht das Aus“, sagte er.
Meldungen über den Bau eines chinesischen Fischereihafens an der Küste Afrikas löste eine nachhaltige Reaktion aus. Das Fischereiministerium von Sierra Leone bestätigte den Deal, dementierte aber zugleich Berichte über den Bau einer Fabrik. Das Projekt wurde als „Bau eines Hafens für Thunfischer und Fischereischiffe“ präsentiert.
Schimpanse (Symbolbild)  - SNA, 1920, 25.01.2021
Lepra bei Schimpansen im Dschungel nachgewiesen
Die Regierung in der Hauptstadt Freetown bewilligte eine Summe von 950 000 Britischen Pfund, mit der örtliche Fischer entschädigt werden sollen. Dennoch befürchtet die Bevölkerung, dass die Produktion an der Küste den tropischen Urwald ruinieren und mehrere Ökosysteme zerstören würde.
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