Anti-Drogen-Einsatz in Türkei: 1,5 Tonnen Marihuana vor Küste Syriens beschlagnahmt

© AFP 2022 / ADEM ALTANDer türkische Innenminister Süleyman Soylu (Archivbild)
Der türkische Innenminister Süleyman Soylu (Archivbild) - SNA, 1920, 18.05.2021
Türkische Sicherheitskräfte haben nach Angaben des Innenministeriums über 1,5 Tonnen Marihuana von einem Schiff vor der Küste Syriens beschlagnahmt. Dies meldet die Nachrichtenagentur Anadolu am Dienstag.
Laut dem Innenminister Süleyman Soylu haben an dem Einsatz in den internationalen Gewässern die türkische Küstenwache, die Polizei- und Anti-Drogen-Einheiten, unbemannte Luftfahrzeuge sowie Spezialeinheiten teilgenommen, die „großen Erfolg erzielt haben“.
Nach Angaben des stellvertretenden Innenministers Mehmet Ersoy waren 135 Menschen an der Operation beteiligt.
Nachdem das verdächtige Fischerboot ohne Flagge entdeckt worden sei, habe dessen Besatzung damit begonnen, Säcke ins Meer zu werfen, sagte Ersoy am Montag. Die Sicherheitskräfte hätten daraufhin vier Verdächtige „neutralisiert“. Die ausgeworfenen Säcke mussten danach zwei Stunden lang aus dem Meer gefischt werden. Das beschlagnahmte Marihuana wurde in die türkische Küstenstadt Mersin gebracht und der Öffentlichkeit präsentiert. Das Innenministerium hat ein Video von dem Einsatz veröffentlicht.
Die Türkei gehört zu den wichtigsten Transitrouten für Drogen aus dem Nahen Osten, Afghanistan und Pakistan zu Märkten in der Europäischen Union.
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