Anschlagversuch im Westjordanland: Israelische Soldaten erschießen bewaffneten Palästinenser

© REUTERS / AMIR COHENIsraelische Soldaten
Israelische Soldaten  - SNA, 1920, 18.05.2021
Im Nahostkonflikt gibt es ein weiteres Todesopfer: Am Dienstag hat die israelische Armee im Westjordanland nach eigenen Angaben einen bewaffneten Palästinenser getötet. Der Mann soll in Hebron versucht haben, Soldaten mit einer Maschinenpistole und einem Sprengsatz anzugreifen.
Ein mit Sprengsätzen, einer Maschinenpistole des Typs Carlo und einem Messer Bewaffneter habe versucht, Soldaten in Hebron zu attackieren, teilte das Militär auf Twitter mit.
„Die Soldaten haben den Terroristen identifiziert, der sich ihnen näherte, er versuchte, zu schießen und einen Sprengsatz zu werfen.“
Die Armeeangehörigen hätten daraufhin das Feuer eröffnet und den Palästinenser außer Gefecht gesetzt. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums wurde der Mann dabei getötet, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.
Soldaten der israelischen Armee an der Grenze zum Gazastreifen - SNA, 1920, 18.05.2021
Nach Raketenbeschuss aus Libanon – Israels Armee feuert mit Artillerie
Aus Protest gegen Israels Vorgehen im Gazastreifen hatte es für Dienstag Aufrufe zu einem „Tag des Zorns“ im Westjordanland gegeben.
Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern spitzte sich Mitte April zu. Militante Palästinenser feuerten Hunderte Raketen aus dem Gazastreifen in Richtung Israel ab. Das israelische Militär reagierte mit Luftangriffen auf Ziele in dem Küstengebiet direkt am Mittelmeer. Auf beiden Seiten gab es Tote.
In Deutschland hat es vor diesem Hintergrund pro-palästinensische Demonstranten in Berlin und anderen Städten gegeben.
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