Afrikas Wirtschaft auf die Beine helfen: Gipfel in Paris berät über Hilfspaket

© REUTERS / GONZALO FUENTESFrankreichs Präsident Emmanuel Macron (l.) und seine Frau Brigitte empfangen Ghanas Präsident Nana Akufo-Addo vor Afrika-Gipfel in Paris
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (l.) und seine Frau Brigitte empfangen Ghanas Präsident Nana Akufo-Addo vor Afrika-Gipfel in Paris - SNA, 1920, 18.05.2021
Die Corona-Pandemie hat viele afrikanische Staaten finanziell an den Rand einer Katastrophe gedrängt. Um eine wirtschaftliche Wiederbelebung des Kontinents wird es bei einem internationalen Gipfeltreffen gehen, das Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Dienstag nach Paris einberufen hat.
Etwa 30 Staats- und Regierungschefs sowie Spitzenvertreter aus internationalen Organisationen sollen um ein großes Unterstützungspaket beraten, mit dem afrikanische Länder die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie überwinden können.
Etwa die Hälfte der Teilnehmer kommt ins Pariser Grand Palais Ephémère, die andere Hälfte nimmt per Videokonferenz teil, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Für Afrika seien die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie besonders schwerwiegend, hieß es aus Elyseekreisen. Die Länder hingen dort besonders vom Außenhandel ab.
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Um die Attraktivität für Investitionen in Afrika zu erhöhen, schlägt Frankreich vor, afrikanischen Staaten sogenannte Sonderziehungsrechte (die Reservewährung des Internationalen Währungsfonds) zur Verfügung zu stellen, um deren finanzielle Position zu stärken.
Ein weiteres Thema ist der Wettlauf mit China: Viele afrikanische Staaten haben nach den Worten des deutschen Außenministers, Heiko Maas, festgestellt, dass finanzielle und wirtschaftliche Hilfen aus China verbunden sind mit einem Mehr an politischer Einflussnahme.
Der eine oder andere habe schon bemerkt, dass „er in die Schuldenfalle läuft, wenn man politisch nicht so will, wie man es in Peking gerne hätte“, so der SPD-Politiker. Alternativen zu diesen Angeboten seien daher notwendig.
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