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USA besitzen weltgrößte Geheimarmee – Medien

© REUTERS / ADREES LATIFUS-Soldat (Symbolbild)
US-Soldat (Symbolbild) - SNA, 1920, 17.05.2021
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Die USA besitzen laut dem US-Magazin Newsweek die weltweit größte geheime Armee, die diverse Aufgaben des Pentagons im In- und Ausland erfüllt. Der am Montag veröffentlichten Studie liegen die Ergebnisse einer zweijährigen journalistischen Recherche zugrunde.
Den Angaben zufolge gehören dem geheimen Netz rund 60.000 Mann an. Dabei dürfte die Dunkelziffer deutlich höher liegen. Mit einbezogen seien rund 130 Privatunternehmen sowie Dutzende wenig bekannte beziehungsweise gemeine Regierungsorganisationen.

Jahresetat knapp 1 Mrd. US-Dollar

Das Jahresbudget des Netzes betrage rund 900 Millionen US-Dollar. Mit dem Geld würden unter anderem die Herstellung gefälschter Dokumente für Agenten, die Entwicklung spezieller Spähtechnik und Tarnmittel finanziert sowie Rechnungen und Steuern der Mitglieder gezahlt.
Aus der Studie geht hervor, dass etwa die Hälfte aller Mitarbeiter Agenten der Spezialkräfte seien. Einige seien in Konfliktgebieten wie Pakistan oder Westafrika bei der Bekämpfung von Terroristen aktiv. Aber die meisten Operationen würden in „feindlichen Ländern“ wie dem Iran oder Nordkorea abgewickelt.

"Tausende Spionen" am Werk

Zur Geheimarmee gehörten ferner Experten der Militäraufklärung, die als verdeckte Agenten in mehreren Ländern arbeiteten, sowie tausende Fachleute im Bereich der Cybersicherheit. Ein Teil des Teams erfasse im Internet zugängliche nachrichtendienstliche Daten und sorge für die Sicherheit des gesamten Netzes.
„Der Cyberkrieg des Pentagon hat zur Folge, dass Tausende von Spionen ihre tägliche Arbeit in verschiedenen erfundenen Rollen verrichten, genau die Art verruchter Operationen, die die Vereinigten Staaten ablehnen, wenn russische oder chinesische Spione dasselbe tun“, schreibt das Magazin.
US- Präsident Joe Biden - SNA, 1920, 13.05.2021
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Zweijährige journalistische Recherche

Der exklusive Bericht von Newsweek über diese geheime Welt sei Ergebnis einer zweijährigen Untersuchung, die die Prüfung von mehr als 600 Lebensläufen und 1.000 Stellenausschreibungen, Dutzende von Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz und zahlreiche Interviews mit Teilnehmern und zu Entscheidungen berechtigten Vertretern der Verteidigung umfasst habe.
Die Studie gebe einen Blick in einen wenig bekannten Sektor des amerikanischen Militärs und auf eine völlig unregulierte Praxis. Niemand kenne die Gesamtgröße des Programms und niemand habe seine möglichen Auswirkungen auf die Militärpolitik und -kultur untersucht, hieß es.
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