Solidarität mit Israel bekundet - Merkel telefoniert mit Netanjahu

© AFP 2022 / ODED BALILTYDer israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel posieren zwischen den Treffen in Jerusalem am 4. Oktober 2018 für Fotografen. Symbolfoto
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel posieren zwischen den Treffen in Jerusalem am 4. Oktober 2018 für Fotografen. Symbolfoto - SNA, 1920, 17.05.2021
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am heutigen Montag mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu über die aktuelle Eskalation im Nahostkonflikt telefoniert. Dies teilt der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, am Montagnachmittag mit.
Die Bundeskanzlerin verurteilte die fortgesetzten Raketenangriffe von Gaza auf Israel erneut scharf und sicherte dem Ministerpräsidenten die Solidarität der Bundesregierung zu, geht aus der Mitteilung hervor. Sie bekräftigte das Recht Israels, sich in Selbstverteidigung gegen die Angriffe zur Wehr zu setzen.
Angesichts der vielen Zivilisten auf beiden Seiten, die ihr Leben verloren haben, brachte die Bundeskanzlerin ihre Hoffnung auf ein möglichst zeitnahes Ende der Kampfhandlungen zum Ausdruck. Die Bundeskanzlerin unterstrich ferner, dass die Bundesregierung weiter entschieden gegen Proteste in Deutschland vorgehen werde, die Hass und Antisemitismus verbreiten.
Polizeibeamte bewachen eine Synagoge während einer Demonstration anlässlich der Nakba und zur Unterstützung der Palästinenser in Frankfurt am 15. Mai 2021.  - SNA, 1920, 17.05.2021
„Es wird klar: Es gibt auch muslimische Antisemiten“ - Bundesregierung geht auf Proteste ein
Zuvor hatten sich viele BundespolitikerInnen in Deutschland mit Israel solidarisiert, darunter Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) und die Kanzlerkandidaten Armin Laschet (CDU) und Annalena Baerbock (Grüne). Letztere hatte anfangs allerdings die „Gewaltspirale“ von beiden Seiten kritisiert und Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen begrüßt. Nach Kritik hat sie aber ihre Position präzisiert und sich vor dem Hintergrund der Demonstrationen gegen Israels Vorgehen klar zu Israel bekannt. Für die antisemitischen Inhalte werden die Demonstrationen in Deutschland gerade hart kritisiert.
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