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„Schäm dich!“: Israel kritisiert Supermodel Bella Hadid

© AP Photo / Joel C RyanUS-Model Bella Hadid
US-Model Bella Hadid - SNA, 1920, 17.05.2021
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Auf ihrer Instagram-Seite hat das weltbekannte Model mit palästinensischen Wurzeln Bella Hadid bereits mehrmals ihre Unterstützung für die Palästinenser zum Ausdruck gebracht. Diesmal hat die 24-Jährige eine Demo besucht, wo sie antisemitische Parolen skandiert haben soll. Israel hat Hadids Handlungen in einer Twitter-Mitteilung scharf verurteilt.
„Wenn Prominente wie Bella Hadid sich dafür aussprechen, die Juden ins Meer zu werfen, dann setzen sie sich für die Vernichtung des jüdischen Staates ein. Dies sollte keine israelisch-palästinensische Angelegenheit sein. Dies sollte eine menschliche Angelegenheit sein. Schäm dich“, heißt in der Mitteilung in dem offiziellen Twitter-Account von Israel.
Bei einer Demonstration soll das US-Model nach israelischen Angaben gemeinsam mit anderen dazu aufgerufen haben, „die Juden ins Meer zu werfen“. In einem auf Twitter veröffentlichten Video von der Demonstration ist zudem zu hören, wie die Protestteilnehmer den Spruch „From the river to the sea, Palestine will be free“ (dt: „Vom Fluss bis zur See soll Palästina frei sein“) skandieren. Die Parole werde von Gruppen benutzt, die zur Vernichtung von Israel aufrufen, hieß es in einer weiteren Mitteilung in dem offiziellen Twitter-Account Israels. Hadid reagierte zunächst nicht auf die Kritik.
Hadid ist die Tochter eines jordanisch-amerikanischen Immobilienhändlers palästinensischer Abstammung. In den vergangenen Tagen äußerte sie sich mehrfach zu dem Nahostkonflikt. Zuletzt veröffentlichte sie mehrere Bilder von der Demonstration und schrieb unter anderem: „Es ist 'Freies Palästina', bis Palästina frei ist.“
Zuvor hatte das Model auch ein Bild veröffentlicht, auf dem sie bei einem Protest in London Ende 2017 zu sehen ist. „Vor vier Jahren... es war schon immer #freepalestine“, schrieb sie dazu. Sie stehe zu ihren palästinensischen „Brüdern und Schwestern“ und wolle diese „schützen und unterstützen“, so gut sie könne.
In einem älteren Beitrag hatte Hadid sich noch von antisemitischen Äußerungen distanziert: „Ich möchte das ganz klar sagen. Hass von beiden Seiten ist nicht in Ordnung – dies werde ich nicht rechtfertigen. Es geht hier um Menschlichkeit und nicht um Religion“, schrieb das Model damals.
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