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Rezeptbetrug in Millionenhöhe: Berliner Apotheker muss vor Gericht

© CC0 / jarmolukGeld und Medikamente (Symbolbild)
Geld und Medikamente (Symbolbild) - SNA, 1920, 17.05.2021
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Ein Berliner Apotheker ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft wegen gewerbsmäßigen Betruges und gewerbsmäßiger Urkundenfälschung in sechs Fällen angeklagt worden. Der 49-jährige Mann soll gefälschte Rezepte im Millionenwert angenommen und die Hochpreis-Medikamente an ein kriminelles Netzwerk weitergereicht haben.
Dem Verdächtigen wird vorgeworfen, zwischen April und September 2016 in einer Apotheke im Ortsteil Neukölln gefälschte Rezepte mit einem Gesamtwert von 1,5 Millionen Euro eingelöst zu haben, wie die Staatsanwaltschaft Berlin am Montag mitteilte. Die Medikamente sollen an unbekannte Mittelsmänner eines mutmaßlichen Rings von Rezeptfälschern herausgegeben worden sein.
Der Apotheker soll die Rezepte, die für ihn ersichtlich gefälscht gewesen seien, bei den Krankenkassen abgerechnet haben. Der Angeschuldigte war laut Staatsanwaltschaft erst in einem Strafverfahren gegen andere Beteiligte des mutmaßlichen Rezeptfälscher-Netzwerks in den Fokus der Ermittler geraten.
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